Es streiten sich zwei Menschen über z.B. einen großen Bernsteinklumpen in einem Loch im Boden vor ihnen.
Zunächst: Es handelt sich um versteinertes Baumharz, welches u.a. Kohlenstoff bindet und diesen somit an der Verbindung mit Sauerstoff zu Kohlendioxid abhält. Bernstein also zu einem anstrebsamen Vermögensgegenstand zu erklären, ist wieder mal zu hinterfragen. Auch Bernstein sollte da bleiben, wo er ist.
Wem gehört aber o.g. Klumpen? Dem, dessen Vorfahren sich vor hunderten Jahren auf der Rast einer langen Wanderung zunächst nur ausruhen wollten, sich dann aber für das Bleiben entschieden und Zäune bauten, aber nichts von der Existens des Edelsteins wussten? Oder dem, der in der Gegenwart durch wissenschaftliche Analysen berechnete, dass genau an dieser Stelle ein Bernsteinklumpen liegen muss?
Sie können sich nicht einigen, teilen wollen sie nicht und fangen an, aufeinander einzuschlagen. Kein Ergebnis. Beide reden nicht mehr miteinander, verpflichten andere ihres jeweiligen Umfeldes, mit Waffengewalt so lange die Verpflichteten der anderen Seite in großen Zahlen zu erschießen, bis der Bernstein erobert wird. Die Getöten werden auf ihrer jeweiligen Seite als Helden geehrt. Aber das Leben ist futsch. Dem, dessen Soldaten mehr der anderen Seite erschossen, gehört nun der Bernstein alleine. Mir diesem „Reichtum“ baut er „sein“ Territorium auf, in dem er willkürlich wieder über Menschenleben verfügen kann, wenn er mal irgendwo was anderes im Boden finden sollte. Mit diesem Reichtum schafft er ein Informationssystem, welches ihm Freiwillige für das Töten anderer verschafft. Die Ansammlung von Freiwilligen und Verpflichteten nennt er Armee.
Der sogenannte Sieger verpflichtet nach dem Abschlachten der Menschen des Gegners die auf des Gegners Seite verbliebenen Menschen dazu, gegen sehr wenig Geld und unter krank machenden Bedingungen alle Bernsteine aus dem Boden zu holen. Kinder, Frauen, Alte, Kranke. Die eroberten Artgenossen sind minderwertiger als die Eroberer. Die Eroberten setzen sich in Aufständen zur Wehr (z.B. 5 atlantische Revolutionen), die die Eroberer blutig niederschlagen. Die Eroberer bilden militärische Allianzen zur Absicherung ihrer so aufgebauten Machtgebiete und führen Kriege gegen jeden, der nicht zu ihrer Allianz gehört, dafür sehr viele Rohstoffe besitzt. Die Eroberer schufen aber auch nicht militärische Institutionen zur Absicherung ihrer Macht: Sogenannte Vereinte Nationen. Die Eroberer sind die selbsternannten Vetomächte im UN-Sicherheitsrat. Dieser soll Kriege verhindern. Aber was machen diese Vetomächte? Sie führen selber Kriege. Denn sie sind die ewigen Eroberer. Entfernt sich eine der Erobererparteien aus der Machtsymbiose, etwa durch eine Oktoberrevolution, wird er solange provoziert, bis er sich mangels Bildung nur noch mit Waffengewalt wehren kann. Die Argumentation mit der „Entstehung der Arten“ von Charles Darwin würde ihm die Augen öffnen: Kriege sind eine Straftat. Denn sie verhindern die erfolgreiche Entwicklung unserer Art und somit deren Überleben. Militär und Kriege sind mit ihren klimatischen und machtpolitischen Folgen Völkermord. Das sollte nun auch mal diese Frau Strack-Zimmermann von einer sogenannten FDP kapieren. Die FDP stellt nit solchen Mitgliedern keine liberale Partei dar.
Wenn Frau Strack-Zimmermann u.a. weiter Kriegshetze betreiben, suche ich nach einem Anwalt. Dann wird sie eine Völkermordklage an den Hals bekommen. Auf rein wissenschaftlicher Grundlage. Versprochen!
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