Was für ein Artikel! Gebildete sind anfällig für Antisemitismus. Bzgl. was Gebildete? Betriebswirtschaft, Finanzwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Rüstungs- und Kriegswirtschaft, Land- oder Forstwirtschaft oder Naturwissenschaft? Was außer Spaltung wird hier wieder bezweckt?
Naturwissenschaftler können meiner Meinung nach nur Atheisten sein, da sie sonst die Ganzheitlichkeit der Natur nicht erfassen und somit aufklärerisch nicht tätig sein können. Kommen die Naturwissenschaftler der ganzheitlichen Betrachtung näher und näher und fordern zur Anpassung unserer Verhaltens- und Lebensweisen auf, werden sie zum Wiederruf gezwungen oder es werden die ganz schweren Geschütze aufgefahren, der Antisemitismus und die Diktatur. Freiheit beinhaltet für jene am lautesten Schreienden vor allem die Vernichtung unserer Art durch Spaltung und Kriege. Und das unterstützen seit Jahrtausenden die Religionen. Gehen die Wissenschaften aus Sicht der Religionen zu weit in der Aufklärung, ist es in erster Linie Antisemitismus. Ist ja auch logisch. Denn der jüdische Glaube ist der älteste der drei Gleichen. Da Juden, Muslime und Christen an den selben Gott glauben, nur anderen Sagen bzw. Märchen folgen, müssen doch Antisemiten auch Antichristen und auch Antimuslime sein, oder? Dazu gehören dann Anhänger aller anderen Religionen und Atheisten. Und schon ist die für den Machterhalt dringend notwendige Spaltung der Menschheit gesichert. Unter uns Naturwissenschaftlern gibt es aber keine Spaltung, keine Grenzen, keine Nationen, keine Religionen, keine Ideologien, sondern nur die natürlichen Prozesse, die im Interesse des Überlebens unserer Art, möglichst nicht zum Erliegen kommen sollten. Der Earth Overshoot Day liegt im Juli bezogen auf ein Jahr. Und das bei 84% Religionszugehörigkeit der Menschheit. Kommen denen da keine Fragen nach der Sinnhaftigkeit von spaltenden Traditionen? Die 16% Aufklärer werden als Antiwasauchimmer dargestellt. Anti, Anti, Anti… Ich kann es nicht mehr hören. Ich agiere mit meinen Büchern im wissenschaftlichen Interesse aller Menschen. Niemanden möchte ich ausschließen. Ich bin kein Anti. Ausschluss halte ich für den größten Fehler der Menschen. Aus der in allen Prozessen zusammenhängenden Natur sind wir Menschen entstanden, nur in dieser können wir überleben. Alles Unnatürliche bringt uns um, lässt uns Menschen uns selber ausrotten.
Langsam ist der Bogen mit Anti…religion bis ins Unerträgliche überspannt. Wissenschaftler sind nicht gegen Artgenossen. Jedes Individuum ist für Wissenschaftler gleichwertig. Erst recht jeder Mensch. Und ich renne doch auch nicht rum und sage jedem, der mir die Floskel „Grüß Gott“ an den Kopf knallt, statt mir einen schönen Tag zu wünschen, immer und immer wieder „Antiatheist“ oder „Antinaturwissenschaftler“ ins Gesicht. Es reicht! Unsere natürlichen Lebensbedingungen unterliegen einem steten Wandel. Was uns da überhaupt nicht hilft, sind Traditionen. Erst recht keine spaltenden, wie Ideologien und Religionen. Spaltung und Macht führen zu Kriegen. Schon immer so gewesen und wird auch immer so bleiben. Bis wir uns diesen Traditionen entziehen. Bis dahin lasst uns bitte nur naturwissenschaftlich miteinander leben und reden. Ohne jegliche Form von Anti.
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