Olympische Spiele: Nach dem Initiator Pierre de Coubertin als Festival des Friedens verstanden.
Olympiade 2024 in Paris: Religionen hetzen gegen die Eröffnungsveranstaltung, Sportler entsenden Hass gegen Russland, viele regen sich wieder über irgendwas auf, statt einfach dem Frieden Raum zu geben. Warum nur?
„Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen!“ François-Marie Arouet, auch Voltaire genannt.
Dies erfordert die Eigenschaft, Sachliches von Unsachlichem trennen und Unsachliches ausblenden zu können. Dann entsteht kein Hass. Allerdings erfordert die Fähigkeit, Sachliches aus Gesprächen herausfiltern und verarbeiten zu können, Bildung. Und schon haben wir den Schlüssel für Frieden. Bildung für alle Menschen. Ich behaupte vor allem Bildung zu den Naturwissenschaften, zu Sprachen, Kunst und Musik. Urknall o.ä.: die Physik, die Verdichtung der umherfliegenden Stoffe und deren Reaktionen untereinander: die Chemie, daraus entstehendes Leben: die Biologie. Die Beschreibung des Ganzen durch die Mathematik und der weltweite Wissenstransfer dazu über Sprachen, Kunst und Musik. Wer über eine solche Bildung nicht verfügt, lebt in und mit Hass und akzeptiert Kriege, lässt Kriege führen bzw. lässt darin sein Leben.
Wie bildungsbedürftig das ist, zeigt der Umgang der Welt mit dem Ukrainekrieg. Wettrüsten der Narren, statt Frieden durch den UN-Sicherheitsrat, sofortige Friedensverhandlungen vor Ort und Waffenstillstand in Herstellung, Handel und Anwendung. Alles frei von Hass, also frei von Bildungsbedarf. Krieg ist das Ergebnis von Wahlen bei denen Wählende und Gewählte bildungsbedürftig sind, und somit nicht in der Lage sind, Sachliches und Unsachliches trennen zu können. Es herrscht Hass! Gebildete hassen nicht! Und schon sind wir wieder beim Thema Schul(un)wesen. Die Heranwachsenden werden auf ein Wirtschaftssystem vorbereitet, welches auf Kolonialisierung beruht und den Earth Overshoot Day im weltweiten Mittel in der Mitte eines Jahres stattfinden lässt. Und nun darf das Militär auch wieder auf Schulen und Wissenschaften einwirken. Ist es wirklich so schwer, den Widerspruch zum (Über)Leben zu erkennen?
Aber Schlösser, Burgen und Klöster zum Weltkulturerbe verklären.
Wie bitte können denn derartige Protz- und Machtbauten, die vielen Menschen das Leben kosteten und kosten, Weltkulturerbe sein? Schlösser, die Wohnungen derer, die für die Bau- und Unterhaltskosten nichts bezahlten, die mit der Kolonialisierung und Bewirtschaftung der ganzen Erde für jeden Krieg und für den Earth Overshoot Day verantwortlich sind und darüber hinaus ihre Adelsreiche zu Nationen verklären, in dessen Namen es sich lohnen soll, im Krieg das Leben zu lassen. Wer bezahlt nur die Unesco?
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