Jens Spahn, der Artgenosse, der sich während des SARS-COV-19-Lockdowns auf der Grundlage nicht ausreichend wissenschaftlicher Analysen mit den Herren Lauterbach, Söder und Laschet ein Wettrennen im Ausrufen von Einschränkungen von Persönlichkeitsrechten lieferte, in dem er immer wieder mit Besserwisserei auftrumpfte, nervt nun die grüne Besserwisserei. Hut ab! Geht noch mehr Verlogenheit?
Zitat Herr Spahn: „Deutschland ist objektiv mit irregulärer Migration seit vielen Jahren überfordert.“ Es sei eine „Pause“ nötig. „Messerattacken, Massenschlägereien, verwahrloste Plätze, all das macht etwas mit unserer Gesellschaft.“ Auf die Frage, ob er bewusst übertreibe, antwortete Spahn: „Nein, im Gegenteil. Die Ampel verleugnet das Problem. Das Gebrüll des Kanzlers bei der Generaldebatte im Bundestag war ein klares Zeichen seiner Überforderung.“
Nein, ich möchte die aktuelle Politik nicht gutheißen. Wenn aber Leute wie Herr Spahn auf gesellschaftliche Missstände hinweisen, obwohl er noch vor wenigen Monaten wehrlose Frauen und Kinder im Lockdown häuslicher Gewalt aussetzte, Bandenkriminalität inkl. körperlicher Gewalt schürte und eine ganze Generation vom selbständigen Denken (Fridays for future) zur Gamergeneration degradierte und sich mit irgendwelchen Millionen Wohnungen in Berlin kaufte und damit auch zur Verteuerung des Lebens am Berliner Wohnungsmarkt beitrug, immer noch auf Kosten von Steuergeldern gesellschaftsspaltende Parolen in die Runde werfen darf, ist das unverschämt und nervt.
Es bedarf keiner Grenzzäune und Mauern vielleicht auch noch mit Selbstschussanlagen. Diese Menschenverachtung hatten wir bis vor kurzem schon. Die Ursachen für jede Form der Flucht oder auch Wirtschaftsmigration müssen beseitigt werden. Jeder Mensch muss dort in Freiheit, ohne Hunger, Obdachlosigkeit und Krieg leben können, wo er geboren wird. Niemand hat ein Recht, in das Leben anderer derart einzugreifen, dass dies nicht möglich ist. Und wer sich nur ganz wenig mit der Geschichte beschäftigt weiß, dass wir Europäer diese Probleme beheben müssen. Aber Armut schaffen und für den eigenen Lebensstandard auch militärisch zu erhalten, Leben vor Ort damit unmöglich machend, und dann nur Grenzen, Aus- und Abgrenzung als Lösung laut tönend parat zu haben, ist armselig und menschenverachtend. Derartige Menschen dürfen nicht unser Leben bestimmen. Wie kann es nur sein, dass es Wähler gibt, die solche Politiker ermöglichen? Womit wir wieder bei der Bildung wären. Die gegenwärtige europäische, leider auch deutsche Polemik im Umgang mit den selbstgeschaffenen weltweiten Problemen ist widerwärtig!
Und wenn der Radweg in Peru, über den sich hier so viele aufregen, 2 Mrd. Euro gekostet hätte, fiele die gesamtwirtschaftliche Bilanz durch Ausbeutung und Fremdbestimmung immer noch zu unseren Gunsten aus. Diese Spaltung der Menschen durch Politik und Medien dürfen wir nicht mehr hinnehmen.
Hinterlasse einen Kommentar