Was sagt uns der Begriff Work-Life-Balance? Das unsere Arbeit, wie sie uns die Investoren und Unternehmensberatungen einreden, außerhalb unseres Lebens stattfindet und nicht zum Leben gehört? In ihrer Wirkung ist dies tatsächlich so. Deshalb zerstört unsere Form der Arbeit auch das Leben. Unsere Arbeit ist nicht darauf ausgerichtet, die nachfolgende Generation mit natürlichen Vorteilen für den Kampf der Arten um die beste Position in Rand und Kernzonen auszustatten, sondern um Vermögen anzuhäufen, mit dem Kriege finanziert werden, damit dieses Unternehmertum aufrechterhalten werden kann. Mangels naturwissenschaftlicher Bildung kapieren das diese Unternehmer und Unternehmensberater auch nicht. Da schwafeln die von Agilität, getrieben von Kreativität, und wollen gleichzeitig Leistungsdruck. Unter Leistungsdruck bin ich brav und fleißig aber nicht selbständig denkenden und kreativ. Leistungsdruck erzeugt Stress und verhindert somit Agilität und Kreativität. Nur ein Mensch, mit klaren Strukturen in allen seinen Lebensbereichen entwickelt in diesen auch gute Laune und somit Kreativität. Und das funktioniert nicht, obwohl uns ständig eingeredet wird, wir hätten eine Work-Life-Balance. Haben wir eben nicht! Wir haben eine Life-Money-Subjection. Wir machen alles um Geld dafür zu bekommen, um überhaupt Leben zu können. Es gibt sogar sehr viele unter uns, die für Geld töten: Auftragsmörder, Militärs etc. Kein Mensch lebt in Freiheit, auch nicht wir hier in Deutschland! Freiheit würde bedeuten, ohne Abhängigkeitsverhältnis zumindest wohnen, essen und trinken zu können, so wie alle anderen Arten sonst auch. Das können wir nicht. Und aus Parteien, Interessenvertretungen derer, die uns diese Freiheit nehmen, wählen zu können und sagen zu können, was man will, haben mit Freiheit also solange nichts zu tun, bis zumindest wohnen, essen und trinken kostenlos sind. Der Earth Overshoot Day und die vielen Kriege beweisen uns, dass unsere Form zu arbeiten nichts mit Leben zu tun hat. Egal, was wir tun, unter stückkostenorientierter Effizienz, Kapitalismus, führt jede Arbeit nicht zum Leben, sondern zum menschgemachten Aussterben unserer Art. Was für ein Armutszeugnis! Von Work-Life-Balance können wir doch nur reden, wenn die Arbeit Leben erhält, unsere Art zum natürlich besten Zustand entwickelt. Unser aufgeblähtes Gesundheitswesen beweist, dass wir davon weit entfernt sind. Unsere Art benötigt zum Überleben zwingend eine Work-Life-Balance. Arbeit muss thematisch und in der Wirkung zum Überleben unserer Art passen und nicht bildungsbedürftigen, Kriege führenden Machtgierigen das fiktive Vermögen mehren. Bei einer ständig veränderten Natur ist die geforderte Kreativität überlebensnotwendig. Wie gesagt, unter Zwang ist niemand kreativ. Kreativität erfordert „Über-den-Tellerrand-schauen“. Wenn aber auch das in allen Bereichen Geld kostet, um bildungsbedürftigen, Krieg führenden, machtgierigen Artgenossen das fiktive Vermögen zu mehren, bewegen wir uns in der gegenwärtigen Spirale aus Arbeit und Überlebenskampf. Struktur, Freude und Kreativität, die Überlebensgaranten der Menschheit, erreichen wir nicht durch brav fleißig sein in dieser Spirale. Jeder muss mit dem, was er am besten kann, den größtmöglichen Beitrag zum Überleben unserer Art beitragen, nicht im Interesse irgendwelcher, in kranken Hirnen erdachter, Vaterländer, Wirtschaftssysteme oder Aktienkurse. Erst wenn wir bei Work-Life-Balance unter Life das Überleben unserer Art verstehen und danach handeln, werden wir als Art auch überleben können.
Hinterlasse einen Kommentar