20241030: Anzeige wegen Beihilfe, Anstiftung und Verleitung zum Völkermord gegen die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erstatte ich Anzeige wegen Beihilfe zum Völkermord gegen das Unternehmen
Rheinmetall AG
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf Deutschland

und alle Aktionäre.

Meine Anzeige stützt sich auf einen Bericht des US-Kongresses im Jahr 2012.

Aus diesem zitierte am 27.02.2020 Reiner Braun auf der Internetseite von

Klimawissen e.V.
c/o KJB KlimaJournalistenBüro UG (haftungsbeschränkt)
Großbeerenstraße 89
10963 Berlin

„Ein Bericht des US-Kongresses stellte 2012 fest, dass das US-Militär der größte Einzelkonsument von Erdölprodukten in den USA und damit auch weltweit ist. Das US-Militär ist damit der größte Klimakiller der Welt. Das Pentagon verantwortet den Verbrauch von 350.000 Barrel Öl pro Tag. Das sind 556 Millionen Liter. Die entsprechenden Treibhausemissionen sind größer als die von ganz Schweden. Der größte Teil davon entfällt auf den Flugbetrieb der US Air Force. Seit Beginn des sogenannten Krieges gegen den Terror im Jahr 2001 hat das Pentagon laut einer Studie des Watson Institute for International and Public Affairs 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgase verursacht. Das deutsche Militär produziert jährlich 1,7 Millionen Tonnen CO2 das sind 0,2 Prozent des Gesamtausstoßes von Deutschland. Allein ein Leopard-2-Panzer verbraucht auf der Straße 340 Liter und im Manövereinsatz 530 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Ein Tornado-Kampfflugzeug schluckt zwischen 2.250 und 7.500 Litern Kerosin pro Stunde. Bürgerinitiativen gegen Fluglärm aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben errechnet: Allein am 29. Juli 2019 flogen Kampfjets der US-Armee und der Bundeswehr 15 Flugstunden. Sie verbrauchten 90.000 Liter Treibstoff und produzierten 248 Tonnen CO2 sowie 720 Kilogramm Stickoxide. In den weltweiten Klimaverhandlungen und den Vereinbarungen von Kyoto und Paris zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes spielen diese Zahlen keine Rolle. Seit mehr als 20 Jahren ist das Militär auf Druck der USA, der anderen Nato-Staaten und Russlands von Berichtspflichten über den CO2-Ausstoß freigestellt. Nicht nur fürs Klima, sondern auch für die Gesundheit sind Militäroperationen gefährlicher als so ziemlich alle anderen Emissionsquellen wie Verkehr oder Kraftwerke. Denn dadurch entstehen Schadstoffe in der Atemluft, Boden und Grundwasser. Militärflugzeuge werden mit Nato-Flugbenzin betrieben, das aufgrund spezieller Zusätze in hohem Maße krebsfördernd ist. Auch hier werden die Gesundheitsbelastungen vom Militär gezielt vertuscht. Die meisten Militärflugplätze sind durch den Einsatz von PFC-Chemikalien verseucht, die für Feuerwehr-Übungen mit Löschschaum eingesetzt wurden. PFC heißt Per- und polyfluorierte Chemikalien. Diese werden in einer Vielzahl von Verbraucherprodukten eingesetzt. Dies führt jedoch gleichzeitig zu einer weltweiten Verbreitung dieser keineswegs unbedenklichen Chemikalien. PFC sind kaum abbaubar und verbleiben daher für einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Einige PFC reichern sich in der Umwelt und in Organismen an und wirken zudem gesundheitsschädlich auf den Menschen. PFC ist biologisch praktisch nicht abbaubar und versickert schließlich ins Grundwasser – mit Langzeitwirkung auf die menschliche Gesundheit. Um die militärisch kontaminierten Standorte zu sanieren, werden weltweit mindestens 500 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Schlimmer sind natürlich die zerstörerischen Folgen von Atomwaffen. Als Langzeitwirkung der radioaktiv verseuchten Orte wie in Hiroshima und Nagasaki starben über die Jahrzehnte hinweg Hunderttausende nach qualvollen Erkrankungen. Die einmal erfolgte Freisetzung von Radioaktivität kann auf natürlichem Wege durch die Halbwertszeit radioaktiver Elemente teilweise erst nach Jahrzehnten wieder deutlich reduziert werden. Durch die zahlreichen Atomwaffentests in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist beispielsweise die Tiefsee im Pazifik heute nicht nur durch Plastikteile, sondern auch durch Radioaktivität „vermüllt“. Der Einsatz auch nur eines kleinen Bruchteils der heutigen atomaren Waffenarsenale, die offiziell der „Abschreckung“ dienen sollen, würde nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern eine sofortige Klimakatastrophe, einen „atomaren Winter“, auslösen und zum Untergang der menschlichen Zivilisation führen. Der Planet wäre für Menschen und viele Tiere nicht mehr bewohnbar. Neben den direkten Belastungen für Umwelt, Gesundheit und Klima durch das Militär entziehen die hohen Rüstungsausgaben den Haushalten viel Geld für Investitionen in den Umweltschutz, in Umweltsanierung und in die Energiewende. Ohne Abrüstung wird es auch kein internationales Klima der Kooperation geben, dass die Voraussetzung für eine globale Umweltsicherung und für Klimaschutz ist. Auch die Gewinnung und der Transport fossiler Rohstoffe erfordern eine imperiale Machtpolitik. Um die Rohstoffquellen und die Versorgung über Tankschiffe und Pipelines zu sichern, wird eine militärische Drohkulisse durch die USA, die Nato und zunehmend auch durch die EU eingesetzt – und letztendlich werden dafür auch Kriege geführt: Irak, Afghanistan, Syrien, Mali. Ersetzt man den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien, die weitestgehend dezentral erzeugt werden, entfallen viele Gründe für militärische Aufrüstung und Kriegseinsätze.“

Auf der Grundlage dieses Berichtes ist die gesundheitsschädigende und Tod bringende Wirkung des Militärs und aller damit verbundenen Organisation und Instrumentarien bewiesen. Der gesamte Wasserkreislauf der Erde wird vom Militär, im Ruhezustand und im Einsatz, soweit vergiftet, dass ein nachhaltiges, gesundes Leben und Überleben unserer Art auf diesem Planeten nicht mehr möglich sind. Gefahr für Leib und Leben aller Menschen geht vom Militär aus. Die gesamte Menschheit ist aufgrund des alles verbindenden Wasserkreislaufes der Erde von Krankheiten und Tod bedroht. Die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre ignorieren nicht nur ihren Beitrag zum Völkermord, sondern nehmen diesen billigend zur Gewinnmaximierung in Kauf. Die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre beliefern das Militär mit Instrumenten zur Tötung von Menschen, deren Vorhalten alleine zur oben beschriebenen Vergiftung des Wasserkreislaufes der Erde führen. Die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre beschleunigen und intensivieren alle militärischen Prozesse, die nachweislich die gesamte Menschheit Krankheiten und Tod aussetzen. Mit ausschließlich stückkostenorientierter Effizienz, Wachstum und Produktivität, bereichern sich die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre auf Kosten vieler Millionen Menschenleben weltweit. Denn die Produkte der Rheinmetall AG werden in viele Länder der Erde exportiert und befinden sich dadurch in mittlerweile allen Kriegen weltweit im Einsatz. Die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre bereichern sich finanziell am Tod Unschuldiger allein durch die Bereitstellung der Tötungsmaschinerie. Sie verfestigen eine Politik des Hasses und der Spaltung auf der ganzen Welt und wirken damit einer nachhaltigen Lösung der gesamten Menschheitsprobleme entgegen.

Wegen Gefahr in Verzug, fordere ich eine sofortige Prüfung und Bearbeitung meiner Anzeige. Die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre tragen zur ganzheitlichen Vergiftung des natürlichen Wasserkreislaufes bei. Damit werden alle Arten vergiftet, auch die Menschheit. Mit gesundheitlichen Folgen bis hin zum Tod. Aufgrund dieser Wirkung erstatte ich hiermit Anzeige wegen Beihilfe, Anstiftung und Verleitung zum Völkermord gegen die Rheinmetall AG und ihre Aktionäre.

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