t-online: „Die „Wirtschaftsweisen“, ein Sachverständigenrat deutscher Wirtschaftsprofessoren, haben in ihrem Jahresgutachten strukturelle Reformen bei den Staatsausgaben gefordert. Diese betreffen zu einem großen Teil die Sozialausgaben. „Nur wenn der Anstieg der Sozialausgaben gedämpft wird, kann erreicht werden, dass Mindestquoten (etwa für Bildungs- oder Verteidigungsausgaben) auch langfristig eingehalten werden können“, heißt es in dem 424-Seiten-Papier, das am Mittwoch der Bundesregierung übergeben wurde. Bei den Vorschlägen, was eingespart oder geändert werden soll, wird ein Bereich besonders genannt: die Rente. Wichtige Reformen betreffen die gesetzliche Rentenversicherung wo „insbesondere das Renteneinstiegsalter an die Entwicklung der ferneren Lebenserwartung gekoppelt werden sollte und der Anstieg der Bestandsrenten gedämpft werden könnte“, schreibt der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten.“
Aha! Wer also aufgrund seiner Tätigkeiten in Pflege, Medizin am Menschen, Tankstellen etc. schon 40 oder 45 Jahre lang weniger Lohn/Gehalt pro Stunde Wert war, als Investmentbanker, Aktienanalysten, Rüstungs-, Kriegs- und Autoindustriemitarbeiter, soll jetzt auch in den Genuss geringerer Renten kommen, ja? Sollen wir die Wirtschaftsweisen mal besuchen kommen?
Wer bezahlt die? Wie asozial kann man sein? Wollen die soziale Unruhen? Spielen die wirklich mit dem Feuer? Was rauchen die? Bei diesen Einkommensunterschieden kann man doch keine private Vorsorge forcieren. Private Vorsorge bringt nur wieder Dividenden für Investoren, sonst nichts. Es reicht Leute. Die Lunte am sozialen Pulverfass brennt nun im Fass. Einfach mal in die Schweiz schauen. Auf jede Einnahme, ohne Ausnahme, auch Vermögensanstieg, aller von uns 15% oder 20% Struktursteuer. Dann wars das. Dann kann ich nahezu alle anderen Steuern weglassen. Betrug findet nicht mehr statt. Und alles ist finanziert, von der Rente über die Bildung bis zum Verkehr.
Militär müssen wir nicht finanzieren. Das sollen bitte die Schwachköpfe bezahlen, deretwegen es Kriege gibt, die zu blöd für sachliche Argumente sind. Und bitte gleich in die Kriege ziehen, vielleicht haben wir ja Glück. Kostenverursacherprinzip. Was sind das für Wirtschaftsweise, die für Militärausgaben Armut erzeugen wollen? „Revolution“ von Konstantin Wecker sollte nun vom Lied zur Hymne werden!!!
Übrigens wurde ja gemeldet, dass es in Zukunft mehr Kriege gibt. Liebe Wirtschaftsweise: Wie berechnen Sie da eine höhere Lebenserwartung und ein späteres Renteneintrittsalter, wenn sie gleichzeitig die Ausgaben für Militär und somit für Krieg als Konstante hinnehmen?
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