„In Europa setzen die unteren 50% pro Kopf etwa fünf Tonnen CO2 im Jahr in die Atmosphäre frei. Die oberen zehn Prozent der Bevölkerung dagegen jährlich 27 Tonnen.
Um die Pariser Klimaziele zu erreichen und die und die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müssten sich normal oder gering verdienende Haushalte nicht umstellen. Ihre durchschnittlichen Emissionen sind gering. Die entscheidenden Emissionstreiber in Privathaushalten sind Konsum und Ausgaben der Reichen und der Superreichen.“…
…“Die untere Hälfte der Einkommen sieht die Bedrohung der Lebensgrundlagen durch den Klimawandel so gut wie alle anderen auch. Trotzdem: Bezogen auf die Klimapolitik ist die Haltung dieser Gruppe deutlich ablehnender. Die Forderung umweltbewusster zu leben, wird von ihr als Zumutung empfunden. Alle seriösen Umfragen kommen, mal mehr, mal weniger klar, in der Tendenz jedoch eindeutig zu dem Ergebnis, dass Personen in der unteren Einkommenshälfte annehmen, dass die Kosten der Transformation auf sie abgewälzt werden, obwohl sie nicht die Verursacher des Klimawandels sind.“
Deshalb ist es si wichtig, die anstehende Wahl zur Weichenstellung zu verwenden. Keine der von den Medien be- und verarbeiteten Parteien möchte am oben Beschriebenen etwas ändern. Alle fummeln sie an Sozialmaßnahmen rum und lassen uns über Nebensächlichkeiten streiten. Die, die alles verbocken, können weiter alles verbocken.
Weiter aus dem Buch: Jeder Fünfte von uns Deutschen arbeitet im Niedriglohnsektor mit 1.500 bis 1.600 € netto im Monat.
Miete oder Kreditraten für Wohnraum, gesunde Ernährung und private Altersvorsorge. Dies alles wird uns von den etablierten Parteien abverlangt und ist für mindestens diese Einkommensgruppe unmöglich. In wessen Interesse werden alle „großen“ deutschen Parlamentsparteien, von AfD bis Linke diesen Betrug betreiben? Wer von denen unternimmt etwas gegen oben beschriebene Schieflage und klärt darüber mit Lösungsansätzen auf? Keine!!! Wenn wir eine Veränderung zur Gerechtigkeit wollen, können wir doch keine dieser Parteien wählen. Bei den Sonstigen gibt es einige gute Angebote. Leider gehen diese keinen gemeinsamen Weg. Eine von denen macht im Europaparlament von sich reden.
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