20241127: Respektlosigkeit fordert Respekt

Der hauptsächliche Sinn des Lebens ergibt sich aus der für alle Arten gleichen Aufgabe, die nachfolgende Generation derart mit natürlichen Vorteilen auszustatten, dass sie im immerwährenden Kampf der Arten und unter dem Einfluss ständig natürlich veränderter Umweltbedingungen überleben kann.  

Voraussetzung für uns Menschen ist die Bildung, dass unser Handeln entsprechend motiviert erfolgt. Weil auf der Welt alle natürlichen Prozesse im Zusammenhang stehen und überall auf der Welt wirken, können unnatürliche Grenzen in diesem Prozess nicht hilfreich sein.

Alles vor tausenden Jahren von Menschen wissenschaftlich erarbeitet und seitdem immer und immer wieder durch Philosophen und Wissenschaftler bestätigt und auch unter immer neuen Umweltbedingungen, um neue Erkenntnisse erweitert, nachgewiesen. Die einzigen realistischen Grenzen die es gibt, sind die natürlichen. Diese können sich maximal durch die Naturwissenschaft verschieben. Die dafür notwendige Kreativität kommt vom freien Geist eines jeden von uns. Verhalten vorgebende Programme und Statuten engen den freien Geist ein und bremsen somit die Kreativität (ein Ergebnis dessen ist u.a. das derzeitige Geweine um die europäische Industrie, die nahezu ausschließlich auf Rohstoffen anderer Kontinente beruht, von denen viele ganz zufällig in Armut leben. Die fehlende Kreativität hält uns davon ab, Lösungen auf der Grundlage hiesiger Rohstoffe zu finden). Die Instrumentalisierung vereinheitlichter, wenig dynamischer Vorstellungen und Annahmen kann weder für den Sinn des Lebens noch für die Bildung zielführend sein. Eine solche Instrumentalisierung führt zum selbstverschuldeten Suizid der Menschheit. In einem Leben ohne diese Instrumentalisierung – Liberalismus/Freiheit aller- wäre es also ein leichtes für uns Menschen der Gegenwart, kreativ und nachhaltig statt traditionell und maßlos zu handeln. Denn aus dem Sinn des Lebens, der Bildung und der unnatürlichen Grenzenlosigkeit ergibt sich ein Entscheidungsfeld, an dem ich jede geplante Vorgehensweise vorbeiführen kann, bevor ich diese umsetze. Also verleiht das geplante Vorhaben unserer Art natürliche Vorteile, bildet es uns entsprechend und grenzt es nicht aus oder ab? Natürlich kommt es in diesem dynamischen und kreativen Umfeld zu Meinungsverschiedenheiten. Wer sollte an der Klärung der Meinungsverschiedenheiten beteiligt sein? Interessenvertreter der o.g., auf Annahmen basierendes Verhalten vorgebenden, Organisationen? Oder Wissenschaftler, gar Naturwissenschaftler? Im Anbetracht der aktuellen Situation der Menschheit, meine ich die Antwort zu kennen.

Und welche Form der Klärung ist nachhaltig und sichert damit das Überleben unserer Art?

  1. Die rein sachliche Diskussion zusammen mit der Bereitschaft, das Ergebnis aus dem Entscheidungsfeld anzuerkennen und zu unterstützen, da es wissenschaftlich fundiert ist?
  2. Ein Duell der „Streithähne“ mit natürlichen Kräften, etwa einem Faustkampf?
  3. Ein Duell der „Streithähne“ mit unnatürlichen Kräften, etwa einer Schusswaffe?
  4. Die Ausstattung anderer mit Schusswaffen und /oder Massenvernichtungswaffen wie Langstreckenraketen und deren gegenseitiges Morden?

Wir erkennen, dass b) bis d) keine nachhaltige Klärung zur Folge haben. Vielmehr verstärken sie den Konflikt und legen bereits am Ende des Kampfes die Grundsteine für nächsten Kampf. Aufgrund von Rachegelüsten steigert sich noch die Brutalität der Kampfhandlungen. Wir erkennen aber auch, dass bei allem Bildungsbedarf und bei aller Respektlosigkeit aufgrund ungeklärter Fragen und Probleme für die Menschheit, wenigstens ein bisschen Respekt gegenüber allen anderen vorliegt. Denn der Konflikt wird durch die Bildungsbedürftigen selber ausgetragen, ohne andere hineinzuziehen. Im Punkt d) hingegen erkennen wir das schäbigste und respektloseste Verhalten überhaupt. Denn für eigenes geistiges Versagen andere den Konflikt austragen zu lassen, u.a. das auch noch mit Dividenden bringenden Massenvernichtungswaffen, ist an Schäbigkeit und Respektlosigkeit nicht zu überbieten. Dafür aber auch noch Respekt einzufordern, verlangt einfach nur nach Niederlegung aller Aktivitäten im Rahmen der Öffentlichkeit. Mehr Versagen geht gar nicht. Wer Respektlosigkeit sät, wird Respektlosigkeit ernten. Der Zauberlehrling lässt grüßen. Dessen Autor und andere Wissen schaffende wie Schiller, die Humboldts, Darwin, die heutigen Naturwissenschaftler und Philosophen, sogenannte, in Unkenntnis oder mit absichtlicher Umdeutung der ursprünglichen Bedeutung, woke Menschen jeden Alters als Weicheigesellschaft abzu“kanzeln“, aber selber vom mit weichen Kissen bewehrten Sofa aus andere in den Tod zu schicken, ist einfach nur geisteskrank. Diese Artgenossen sind derart unkorrigierbar bildungsbedürftig, dass es ihnen nicht möglich ist, aus den o.a. Klärungsformen b) bis d) das eigene unnatürliche Ableben und das aller bereits Lebenden abzuleiten. Und nun liebe Personen der Öffentlichkeit, die ununterbrochen, schon seit dem Corona-Lockdown, vom Pöbel lautstark Respekt und Verständnis einfordern: Ordnet Euch selber den vier Klärungsformen zu und leitet einfach daraus ab, von wem Ihr Respekt einfordern könnt. Wer sich bei b) bis d) einordnet, sollte über den letzten Rest von Selbstwertgefühl verfügen und gemäß der „Ode an die Freude“ handeln: „Und wer’s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund!“. Das gilt aber für uns alle. In Deutschland stehen Neuwahlen an. Wer die Wahlprogramme nicht gelesen hat, hole dies doch bitte nach oder halte sich doch bitte aus der Wahl heraus. Das Überleben der Menschheit hängt davon ab, in welchem Maße die nun geforderten Wählenden und Gewählten naturwissenschaftlich gebildet und motiviert sind. Wer seine Wahl auf Volksvertreter der Punkte b) bis d) setzt, sei sich bitte dessen bewusst, damit die Reise zum berüchtigten Abgrund unumkehrbar festzulegen. Es ist die letzte Weiche. Nein, Deutschlands Wahlen sind nicht unbedeutend. Wir halten mit der EU-Kommissionspräsidentschaft und ihrer Seilschaft gerade die Welt im Griff. Es gibt so viele Parteien zur Auswahl. Die, deren Hauptprotagonisten, Programme und Statuten für die Punkte b) bis d) einstehen, sollten von uns nicht gewählt werden, wollen wir überleben. Es gibt mit der Natur nur eine Realität. Sie hat immer das letzte Wort. Ihre Sätze sind nicht mehr nur formuliert. Sie hat begonnen, sie auszusprechen.

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