20250502: Kapitalismus und Faschismus: Geht’s noch peinlicher? Wann endlich stehen die Menschen weltweit auf?

Der deutsche Verfassungsschutz stuft die gesamte AfD als gesichert rechtsextremistisch ein. Rufe nach einem AfD-Verbot werden wieder in den deutschen politischen Gremien, in der Wirtschaft und den Medien laut. Das ist die Antwort dieser Kapitalistischen Einheitspartei auf eine Partei, die sich nur so entwickeln konnte wie vermutet, weil die alteingesessenen Parteien aus Deutschland ein Spekulationsobjekt in allen wesentlichen Lebensbereichen und zu einer Wohlfühloase für rein fiktive Vermögenswerte machte, während ehrliche und nachhaltig lebende Menschen hier nicht mehr leben können. Für letztere gibt es hier schlicht keinen Wohnraum mehr. Statt sich also selbst zu hinterfragen, beschimpfen alle Alteingesessenen in Politik, Wirtschaft und Medien die AfD-Wähler als demokratiefeindlich bzw. -untauglich. Wie soll ein solches Verhalten bezeichnet werden? Gibt es dafür schon einen Ausdruck, der diese Charakterzüge vollumfänglich beschreibt? Wenn diese Partei wirklich rechtsextrem ist, sollten sich die Altparteien hinterfragen, wie weit sie es mit unserem Bildungssystem brachten, dass so viele Menschen diese Partei wählen? Die Wahlergebnisse sind doch immer das Ergebnis der vorher stattgefundenen Politik, der jeweils gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse. Würde der Verfassungsschutz etwa einige Ehrenmitglieder von CDU/CSU/SPD/FDP auf Verbindungen zu Organisationen, die die Niederlage NAZI-Deutschlands bedauern, untersuchen, müsste er dann nicht auch diese Parteien als rechtsextremistisch bezeichnen? Nein, in diesen Fällen sind es Einzelpersonen. Und genau dieses Verhalten ist es, dass der AfD diesen Zulauf verdankt. Was ist an Ausbeutung, Versklavung, Armut und Kinderarbeit, unterschiedliche Bewertung von Menschen nicht rechtsextrem? Aber genau das sind die Grundpfeiler des Kapitalismus. Ohne billigste erste Teilprozesse in den Prozessketten, würde es keinen Profit geben können. Ohne geringbezahlte und damit der Armut ausgesetzte Dienstleistungsjobs für und an dem Menschen, würde es keinen steigerungsfähigen Profit und damit keine Vermögenssteigerung geben. Ohne Kredite, die wir hier alle für Wohnraum und andere Länder allein für den erzwungenen Erwerb von Lebensmitteln von den großen Lebensmittelkonzernen aufnehmen müssen, bräche der Kapitalismus zusammen. Aber Kredite erhöhen wieder die Vermögen der Banken und schaffen damit u.a. das sogenannte Sondervermögen für Rüstung, Militär und Krieg. Was daran ist nicht rechtsextremistisch?

Gerne noch einmal eine Definition von Faschismus: „Obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle einer Gemeinschaft sowie durch einen kompensatorischen Kult um Einheit, Stärke und Reinheit.“

In wie weit unterscheiden sich hier AfD sowie CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE? Diese Diskussionen sind ein Schmierentheater auf Kosten aller Menschen weltweit. Der Faschismus ist doch nur die höchste gesellschaftliche Gewaltstufe der Monarchien zum Erhalt ihrer Macht über den Kapitalismus. Kapitalismus und Faschismus sind untrennbar miteinander verbunden. Der Faschismus wird benötigt, wenn die Menschgemeinschaft zu eng zusammenrückt und alte, traditionelle, vererbte Machtstrukturen und ihre den Menschen aufgezwungenen Prozesse in Frage stellt (Fridays for Future). Wann stehen wir auf?

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