20250628: Jens Spahn – Wäre der als Modell beim Kasperkopfschnitzen nicht ausreichend ausgelastet?

Wer hat das Jens Spahn gewählt? Gab es überhaupt jemanden? Weil der Mann noch da ist, wittere ich Wahlbetrug. Spiegel Online brachte mal wieder so einen grandiosen Geistesblitz von dem in die Öffentlichkeit. „Jens Spahn sieht Deutschland in der Führungsrolle beim europäischen Atomwaffenschild.“ Wie kann sich denn ein Erwachsender derart der Wissenschaft verweigern? In voller Überzeugung und mit Steuergeld entlohnt. Ich könnte im Strahl ko…!

Ich zitiere es gerne immer und immer wieder! Die Gewinnung und Erzeugung von industriell verarbeitbarem Uran ist Völkermord! Warum? Weil es nur unter den heute herrschenden Abbauverfahren und -kosten für die Wirtschaft rentabel abbaubar ist. Und diese Verfahren vergiften den natürlichen Wasserkreislauf und somit uns. Wie sehen diese Prozesse aus?

Aus dem Buch „Oben ohne – Eine Intelligenz ohne Bildung“ von Frag Mal:

Nehmen wir mal die Atomenergie, Atomwaffen, Medizin und alle Branchen, in denen mit Uran gearbeitet wird. Ist es den Investoren, Aktionären, Management- und Belegschaftsmitarbeitern bewusst, dass alle Schritte der Uran-Prozesskette hoch giftig sind? Dass jeder Schritt irreparable Schäden im Baum des Lebens anrichtet? Dass in Mali militärische Auseinandersetzungen nicht wegen der religiösen Auseinandersetzungen stattfinden, sondern wegen der Quelle des französischen und damit europäischen Urans für Energie- und Atomwaffenindustrie? Hierzulande kaum vorhanden und zu gefährlich, verbunden mit zu vielen teuren Auflagen. Dort bauen Menschen, von uns anderer, minderer Rassen zugeordnet, ohne Arbeitsschutz und Gewerkschaften, statt mit Gehalt mit Tagelohn vergütet, unseren Energie- und Waffenrohstoff ab. Dort liegen die gelben Sande, noch tausende Jahre strahlend herum und führen jährlich zu tausenden Verstümmelten und Toten durch Strahlenschäden. Vielleicht einige als beste Kombination für den einen oder anderen von uns zur Zuchtwahl geeignet. Aber nein, des Geldes wegen wird darauf verzichtet und so viel Leid angerichtet. Ich habe mal gelesen, dass die Konzentration von Uranerz meist sehr niedrig ist. Daher müssen für die Gewinnung von Uran große Gesteinsmengen abgebaut werden. Bei einem durchschnittlichen Urangehalt des Gesteins von 0,1% sind 99,9% des Gesteins Abfall! Große Mengen radioaktiv und chemisch verseuchter Grubenabwässer werden in die nächstliegenden Flüsse und Seen gepumpt. Bei Stilllegung von Uranbergwerken werden diese einfach geflutet. Radioaktive und mit Schwermetallen verseuchte Grubenabwässer gelangen ins Grundwasser. Die weitere Aufbereitung des Urans, das „Milling”, findet meist in unmittelbarer Umgebung der Urangrube statt. Das Uranerz wird zu gelbem Pulver, dem „Yellowcake”, zermahlen. Während die Hälfte des im Gestein eingeschlossenen, gesundheitsgefährdenden Radongases schon beim Abbau freigesetzt wird, löst sich der Rest beim Mahlprozess. Das Edelgas Radon ist ein Produkt der natürlichen Uran- und Thorium-Zerfallsreihen. Für Radon-Belastungen ist in erster Linie Radon-222 verantwortlich. Die Radon-Konzentrationen in Deutschland liegen im Mittel bei 50 Becquerel/m3 in Wohnräumen. An Orten mit Uranerzabbau treten allerdings Spitzenwerte von 2.000 bis 3.000 Bq/m3, und vereinzelt sogar alarmierende Werte von 100.000 Bq/m3 auf. Deutlich erhöhte Lungenkrebsraten sind die Folge. Atommüll fällt bereits beim Uranabbau an. Für eine Tonne Brennelemente sind 133.000 Tonnen Uranerz nötig, wovon etwa 90 Prozent als strahlender Müll vor Ort auf Halden verbleibt und Flüsse, Grundwasser und letztlich die Menschen verseucht. Bis heute ist tonnenweise radioaktiver Atommüll angefallen, der sicher gelagert und zum Teil über eine Million Jahre von der Biosphäre abgeschirmt werden muss. Ein geeignetes Endlager dafür gibt es bis heute weltweit nicht. Tatsächlich war die Entsorgung von Atommüll ins Meer jahrzehntelange Praxis. Erst 1994 wurde die Verklappung von Feststoffen verboten. Staaten, darunter auch Deutschland, versenkten im Nordostatlantik etwa 115.000 Tonnen Atommüll. Auch im Ärmelkanal, vor der portugiesischen und der süditalienischen Küste, in der Adria und dem Tyrrhenischen Meer liegt Atommüll auf dem Grund. Die Fässer rosten, viele sind leck, Radioaktivität entweicht ins Meer. Im thüringischen Ronneburg wurde zu DDR-Zeiten Uran abgebaut. Die Halden gehörten zum Alltag. Krankheiten unter den Mitarbeitenden ebenso. Mit der Einheit 1990 wurden diese schnellstens aufgrund der gesundheitlichen Schäden beseitigt. Uranabbau ist in Europa als zu gefährlich eingestuft. In Mali nicht, oder was? Ein Europäer zählt mehr als ein Afrikaner, ja? Nochmal die Frage: Wer hat das Jens Spahn gewählt? Und das soll jetzt ja nicht ankommen und Respekt einfordern. Das behandelt alle Menschen respektlos.

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