20250805: Brutal andere Länder überfallen, besetzen und vereinnahmen, dann aber im Kernreich nach Remigration brüllen

In Stuttgart, passender Weise in einem Schloss, spricht Reichs… äh Bundeskanzler Friedrich Merz vor Heimatvertriebenen. Vor Vertriebenen, deren Vorfahren mit Hilfe des Deutschen Ordens einst im Rahmen der Deutschen Ostsiedlung Herren über Land und Menschen anderer Kulturkreise wurden. Nein, Vertreibung ist nicht menschlich. Aber wer brachial kolonialisierend andere Kulturen und Menschen zu Untertanen macht, und dann noch Kriege mit Millionen Toten auf diesen Gebieten führt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht mehr erwünscht ist. „Deutschherrenorden, Deutschritterorden, Deutschorden oder Deutscher Orden genannt, ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Mit dem Malteserorden steht er in der (Rechts-)Nachfolge der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Deutsche Ostsiedlung: Der Begriff der Hochmittelalterlichen Ostsiedlung beziehungsweise des mittelalterlichen Landesausbaus (auch Deutsche Ostsiedlung oder einfach Ostsiedlung) bezeichnet die Einwanderung überwiegend deutschsprachiger Siedler in die östlichen Randgebiete des Heiligen Römischen Reiches während des Hochmittelalters und die damit einhergehenden Veränderungen der Siedlungs- und Rechtsstrukturen in den Einwanderungsgebieten. Bei diesen handelt es sich um die seit etwa dem Jahr 1000 überwiegend slawisch und teilweise baltisch bewohnten Gebiete östlich von Saale und Elbe sowie in Niederösterreich, der Steiermark und in Kärnten bis hin ins Baltikum, nach Böhmen, Polen (Oberschlesien, Pommern, Pommerellen, Ermland, Masuren und Weichseldelta), Ungarn mit heutigem Rumänien (Siebenbürgen) und der Slowakei (besonders die Zips und Hauerland), vorübergehend auch bis ins Fürstentum Moldau (Westmoldau und Bukowina) bzw. in Walachei (Große Walachei und Kleine Walachei)

Die ersten Deutschen kamen ab dem Ende des 12. Jahrhunderts im Rahmen der Deutschen Ostsiedlung und der Eroberung des damals noch heidnischen Baltikums durch den Schwertbrüderorden ins Land. Der Schwertbrüderorden konnte das ganze Gebiet des heutigen Estlands und Lettlands (die späteren historischen Gebiete Kurland, Livland und Estland) unter seine Herrschaft bringen. Die meisten deutschen Siedler kamen aus den Gebieten des heutigen Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Westfalen. Im Unterschied zum südlich gelegenen Preußen (dem späteren Ostpreußen), das vom Deutschen Orden erobert wurde, kam es im Baltikum nicht zu einer flächendeckenden Ansiedlung deutscher Bauern. Das deutsche Bevölkerungselement blieb weitestgehend auf das Bürgertum in den Städten, die Großgrundbesitzer und die adlige und kirchliche Oberschicht des Landes beschränkt. So machten die Deutschsprachigen zwar nie mehr als 10 % der Bevölkerung aus, bildeten jedoch die größte Bevölkerungsgruppe in fast allen Städten des Baltikums, die durch die frühe Einführung des Magdeburger Rechts zu Wohlstand gelangten.“ Die Deutschen stülpten, in der Regel äußerst gewaltsam, anderen, vor allem heidnischen, Menschgemeinschaften ihre eigene christlich instrumentalisierte Lebensweise aus Angst und blindem Gehorsam über und setzten diese mit Kreuzigungen, Hexenverbrennungen und anderen Bestialitäten durch, brüllen aber heute wie verrückt nach Remigration. Die Deutsche Ostsiedlung war auch nichts weiter als eine Kolonialisierung mit den gleichen Folgen wie alle anderen Kolonialisierungen weltweit. Jede Form der Kolonialisierung verstieß und verstößt gegen jeweilige vereinnahmte Kulturen und Rechtsvorschriften. Wer sich überall auf der Welt gewaltsam Zutritt und Zugriff auf Menschen und Natur verschafft, hat kein Recht, überhaupt kein Recht, andere seines Kernreiches zur verweisen. Schon gar nicht im Rahmen einer Remigration in Drittländer oder in irgendwelche Lager und sonst irgendetwas. Und angesichts der unmenschlichen Kolonialisierung im Namen von Krone und Kreuz sollten wir uns hier im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation bei der Verwendung des Wortes „Straftäter“ erstmal an die eigenen Nasen fassen. Angesichts von Kriegen und Earth Overshoot Day haben wir die Pflicht, die Ursachen und Auswirkungen Jahrhunderte alter, weltweiter Kolonialisierungen offenzulegen und zu beseitigen. Und wenn wir alles hinterfragen, landen wir bei den immer gleichen Tätern: Europäischer, in der Regel deutscher, Adel und die christliche Kirche. Die Personenkreise sind benannt. Was lassen wir nur für ein verlogenes Pack aus uns machen? Und wie lange noch? Friedrich Merz und seine Regierung sowie andere Handlanger in Finanz- und Warenwirtschaft, insbesondere in der Rüstungsindustrie, die EU und die NATO führen uns gerade im Auftrag und im Interesse der Vermögendsten in den vielleicht letzten Krieg der Menschheit. Zumindest verpulvern sie aber das Leben unserer Kinder auf dem Schlachtfeld und unser aller Leben im Bombenhagel. Die Kirche fordert immer den Schutz des ungeborenen Lebens. Vielleicht fangen wir erstmal mit dem Schutz der Lebenden an. Militär und Kriege fördern aber das ganze Gegenteil. Und der Kapitalismus auch.

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