Ich muss eine Anmerkung aus meinem Beitrag vom „22.10.2025: NATO – Der Ritterorden der Neuzeit“ zurücknehmen. Die AfD ist nicht das kleinere Übel gegenüber dem Mitteextremismus. Sie ist das gleiche Übel. Sie gehört zum restaurativen Parteiensyndikat aus CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP. Nein, das hat jetzt wirklich nichts mehr mit Links/Mitte/Rechts zu tun, sondern einfach mit der Fähigkeit aus den geistigen Schwächen der Menschen der vergangenen mindestens 2 Tausend Jahre zu lernen und alle in den letzten 200 Jahren in Europa erkämpften Rechte nicht alten Traditionen auf Scheiterhaufen zu opfern.
Das Heilige Römische Reich: „War vom Spätmittelalter bis 1806 die offizielle Bezeichnung für das seit dem 10. Jahrhundert aus zahlreichen Territorien bestehende Herrschaftsgebiet der römisch-deutschen Kaiser. Der Name leitet sich vom Anspruch seiner mittelalterlichen Herrscher ab, Nachfolger der römischen Kaiser der Antike und nach Gottes heiligem Willen die universalen, weltlichen Oberhäupter der Christenheit zu sein, im Rang also über allen anderen Königen Europas zu stehen.“
1806 ging es zu Ende. 1815 stellten die europäischen Adelsfamilien in Wien Europa neu auf und übernahmen wieder die Kontrolle. Zumindest bis 1830. Dann kam die französische Julirevolution, die den Vormärz in Deutschland beginnen ließ. Die französische Julirevolution „hatte den endgültigen Sturz der Bourbonen in Frankreich und die erneute Machtergreifung des Bürgertums in einem liberalen Königreich zur Folge. Ursache der Revolution war die reaktionäre Politik König Karls X.“ Und eine reaktionäre Politik wurde auch auf deutschem Boden betrieben. Am 18.03.1848 (1990 wurde der 18.03. mit der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR noch einmal wichtig) dann die deutsche Märzrevolution, die dann 1849 blutig niedergeschlagen wurde. „Die Fürsten und Adelshäuser wurden durch die Bedrohung geeint und konnten die revolutionären Unruhen militärisch niederschlagen, wie zum Beispiel im Dresdner Maiaufstand oder der Kapitulation der Festung Rastatt.“
Irgendwann ließ man dann aber doch Parteien zu, wie 1863 in Leipzig die SPD. Die Erkenntnis: Menschen lassen sich unter einem Dach wunderbar disziplinieren und berechenbar machen. Aus dem Hintergrund bezahlen die immer Gleichen noch heute ihre Handlanger.
SPD/FDP/GÜNE sind Kontroll- und Steuerungsanstalten im Sinne des Adels, um die politischen Strömungen innerhalb des Volkes, welches seit dem Vormärz immer wieder Eigenständigkeiten entwickelt und dem monarchischem Machtgefüge hin und wieder gefährlich wird, zu kanalisieren und zu neutralisieren. CDU/CSU/AFD hingegen sind die ständigen Vertretungen des Heiligen Römischen Reiches. Die NATO, 1949 von Belgien, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika (seit des Siebenjährigen Krieges unter den europäischen Adelshäusern aufgeteilt, aber größtenteils Französisch und Englisch) gegründet, ist der Ritterorden der Neuzeit. Das derzeitige Agieren dieses Parteien- und Organisationssyndikates führt bei der nächsten Bundestagswahl, wenn die Wählenden weiterhin so gedankenlos handeln, zur Zwei-Drittel-Mehrheit dieses restaurativen Syndikates aus CDU/CSU/AFD. Auf Wunsch der AfD sollen wir Wählenden aufhören zurückzudenken, dafür aber umso mehr rückwärtsgewandt handeln. Nichts anderes wird in Traditionen von uns abverlangt. Wann wurde diese Partei gegründet? 2011, nachdem die Welt nach dem 2008-er Bankencrash feststellte, dass der Kapitalismus doch für alles Leid, alle Armut und alle Kriege auf der Welt verantwortlich ist. Da musste schleunigst das zweite Standbein, der Faschismus, wieder mobilisiert werden. „Da unten in der Kanalisation, da üben noch immer die Ratten Karate …“. Gerhard Gundermann wusste es schon damals. Klar, er hatte mit der Geburtsstadt Weimar alles vor der Tür bzw. unterm Straßenpflaster. Viele von uns kapieren es, Dank der Medien, noch immer nicht.
Der Faschismus ist die „Obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle einer Gemeinschaft sowie durch einen kompensatorischen Kult um Einheit, Stärke und Reinheit.“
Faschistische Strömungen und Parteien entstanden nicht umsonst immer da, wo der Adel fiel. Adel, Kapitalismus und Faschismus sind ein Dreigestirn des Todes.
Wo wurde die AfD gegründet? Oberursel. Vor Preußischer Übernahme gehörte es zu Hessen-Kassel. Hessen-Kassel? „Das Kurfürstentum Hessen-Kassel besaß den ranghöchsten Titel im Heiligen Römischen Reich, der von den Kurfürsten gehalten wurde. Diese Fürsten hatten das exklusive Recht, den römisch-deutschen König zu wählen. Nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 behielt Hessen-Kassel den Kurfürstenrang als einziges Territorium, auch wenn es rechtlich als gleichrangig mit einem Großherzog angesehen wurde.“ Bei Hessen-Kassel komme ich nicht am Rheinmetallproduktionsstandort Kassel vorbei. Hinterfrage ich die anderen wichtigen Rheinmetall-Standorte in den USA, der Schweiz, Österreich und vor allem Ungarn, lande ich mit Schweiz, Österreich und Ungarn bei den Habsburgern, somit wieder beim Heiligen Römischen Reich und mit Österreich-Ungarn beim Auslöser des für mich zweiten Weltkrieges, für die Geschichtsschreiber der Sieger beim ersten Weltkrieg. Und der ungarische Regierungschef und seine kapitalistischen Hardliner in der EU treten hier für den Wohlstand der Menschheit ein? Ja sicher doch. Dafür benötigt man schon keinen Glauben mehr, sondern blinde Gefolgschaft gegenüber Glauben instrumentalisierenden Religionen. Sie betreiben mit ihrer ganzen Fraktion das Ende des Vereinten Europas. Und wann gab es die meisten Kriege in kurzen Abständen? Im unvereinten Europa. Wem bringt ein unvereintes Europa am meisten? Den Fürsten! Für wen wird dieser schwachsinnige Föderalismus wohl kreiert worden sein? Für die Fürsten!
Und eine Finanzexpertin aus der Schweiz, dem Herkunftsland der Habsburger, Familie des letzten offiziellen Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, mit einem ihrer ehemaligen oder aktuellen Wohnsitze nur 75 km von Schloss Habsburg entfernt, führt diese Partei in Umfragen an die Spitze der deutschen Wählergunst. „Begleitet“ wird sie von einem Sachsen (mit den Ottonen die Verursacher des in allen Prozessen mörderischen Heiligen Römischen Reiches) und einem Westfalen aus Lünen. Lünen/Hochstift Münster/Westfälische Freiherren von Fürstenberg, letztere ein einflussreiches Adelsgeschlecht im Heiligen Römischen Reich, muss auch ein Zufall sein, wie bei den beiden zuvor Genannten. Die Eltern des Westfalen waren Vertriebene aus Ostpreußen, welches im 13. Jahrhundert sehr blutig vom deutschen Ritterorden besetzt, christianisiert und übernommen wurde. Also auch da mal wieder nichts mit europäischer Migration. Das verlangen wir nur von Menschen, die hier zu uns kommen. Völlig zurecht übrigens. Aber wir, das Heilige Römische Reich, als Herrscher über alle Königreich Europas und, durch die Kolonialisierung, der ganzen Welt, haben das nicht nötig. Nein, das Heilige Römische Reich überfällt, besetzt, übernimmt, rottet aus und unterwirft. Aber es braucht sich nirgends auf der Welt zu migrieren. Seit 962 verfahren wir so (siehe Kreuzzüge). Unser ganzer europäischer Wohlstand basiert auf blutiger Kolonialisierung mit Kulturausrottung und Unterwerfung. Und nur für den Erhalt dieser kolonialen Macht sollen jetzt junge unschuldige Menschen wieder in den nächsten Weltkrieg marschieren. Wehrt Euch!
Zurück zu Ostpreußen: Die Eingefallenen erkoren sich zur Oberschicht. Deren Vertreibung erfolgte aufgrund des von Deutschland verlogener Weise unterzeichneten Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion, im Hinterkopf bereits mit der Gewissheit, bald wiederzukommen. Das Ziel des dritten Weltkrieges (der erste Weltkrieg, der Siebenjährige Krieg, wird von den Geschichtsschreibern der Sieger bisher erfolgreich als Weltkrieg verheimlicht) war die Beseitigung des ersten weltweiten, erfolgversprechenden Restaurationsüberwindungskonzeptes: Den Kommunismus. Nun wissen wir auch, warum wir auf Druck des Westfalen diese Erinnerungskultur ablegen und einfach brav in traditionellen Verhaltensmustern gehorchen sollen.
Und CDU/CSU? Entstanden 1945. Dem Jahr, in dem die von russischem Exiladel und von deutschem Adel geforderte Beseitigung des Kommunismus und, gemäß der Zielsetzung des Heiligen Römischen Reiches, die gleichzeitige Machtübernahme über alle anderen europäischen Königreiche auf Kosten von 70 Millionen Menschenleben gehörig in die Hose gegangen war. Die kommunistische Weltrevolution hatte auf die deutsche Revolution 1918/1919 gewartet. Die Wählenden in der Weimarer Republik durchschauten nicht die mediale Manipulation zum Wahlverhalten (wie heute) und brachten die Weltrevolution gegen die Restauration zum Stillstand. Damit schufen sie die Grundlage für Weltkrieg drei (2. Weltkrieg genannt). Dieses kommunistische Konzept war in Millionen Köpfen verankert. Nach dem erneut verlorenen Krieg standen die europäischen, insbesondere aber die deutschen Adelshäuser zur Disposition. Nur ein geteiltes Deutschland konnte dies verhindern. Deshalb lehnte Herr Adenauer im Auftrag der drei anderen Siegermächte das sowjetische Angebot gesamtdeutscher Wahlen insgesamt drei Mal ab. Ich wiederhole: Nun wissen wir auch, warum wir auf Druck des Westfalen diese Erinnerungskultur ablegen und einfach brav in traditionellen Verhaltensmustern gehorchen sollen. Und deshalb pochen die alle immer so auf den Kapitalismus. Der Kapitalismus ist die Absicherung der weltweiten, durch den europäischen Hoch- und Mitläuferadel geschaffenen, Kolonialstrukturen über die Abhängigkeit und Versklavung der Menschheit in einem globalisierten, auf Schulden, und somit fiktivem Vermögen des Adels basierendem Finanz- und Warenwirtschaftssystem. Damit sind wir wieder bei der 2008-er Bankenkrise und der im Anschluss entstandenen AfD.
Und nun noch schnell zu ein paar anderen, Rüstung und Krieg treibenden Schreihälsen.
„Das Haus Wittelsbach war sehr wichtig für das Heilige Römische Reich, unter anderem wegen seiner Rolle als Kurfürsten, die das Recht hatten, den Kaiser zu wählen, und weil mehrere Mitglieder der Dynastie selbst zu Königen und Kaisern gekrönt wurden. Sie spielten auch als Anführer der deutschen Gegenreformation eine bedeutende Rolle.“
„Das Haus Württemberg war ein bedeutendes Adelsgeschlecht im Heiligen Römischen Reich, das von der Grafschaft zum Herzogtum aufstieg und über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Territorium im Reich spielte. Als Teil des Reichskreises und mit einer eigenen Dynastie war es ein wichtiger politischer und regionaler Machtfaktor, auch wenn es nie zu einer der ganz großen Reichsfürstenfamilien wie den Habsburgern zählte.“
„Ja, der thüringische Adel war im Heiligen Römischen Reich von Bedeutung, insbesondere durch die Landgrafschaft Thüringen im Hochmittelalter. Die Landgrafen waren machtpolitisch aktiv und ihre Höfe, wie die der Wartburg, waren kulturelle Zentren, die die höfische Kultur und Literatur förderten, beispielsweise im Zusammenhang mit der Sage um die Heilige Elisabeth von Thüringen. Die Landgrafschaft Thüringen war ein wichtiger Teil des Heiligen Römischen Reiches, was durch ihre Rolle als politisches Zentrum und die strategisch wichtige Lage im Reich unterstrichen wurde.“
Ach diese wunderbaren Freistaaten im Föderalismus, Sachsen, Bayern, Thüringen. Was für ein Zufall! Wer kommt denn da schon auf Sachsen-Coburg-Gotha, heute Windsor?
Liebe Wählende: Bevor ihr wählt, hinterfragt die gegenwärtige, weltpolitische Lage. Der vierte Weltkrieg steht vor der Tür, weil wieder einmal alte Seilschaften, einfach nur die Ziele des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation) auf die Tagesordnung gesetzt haben. Die 250 Jahre seit Beginn der 5 Atlantischen Revolutionen als Folge des Siebenjährigen Krieges (für mich erster Weltkrieg), wurden von den Erblinien unnatürlicher Vorteile benötigt, um aus revolutionären Menschen wieder reaktionäre zu machen. Wer darauf reinfällt, hat es nicht anders verdient. Blöd nur, dass er alle mit in den Strudel hineinreißt. Und daraus ergibt sich der Wiedersinn von Wahlen als Freiheitsdefinition. Wie es schon Friedrich Schiller sinngemäß formulierte: Freiheitsfähig heißt naturwissenschaftlich gebildet und dadurch vernünftig. Ohne elitäre, naturwissenschaftliche Bildung für alle, wird es immer Kriege geben. Und diese elitäre Bildung hat nur eine einzige PARTEI im Programm. Vorsicht im Parteienwirrwarr. Dieses o.g. Parteiensyndikat schafft keinen Wohlstand, keinen Frieden, keine Freiheit, keinen Liberalismus. Bei der hoffentlich bald vom Volk erzwungenen Neuwahl gilt: Keine Stimme diesem restaurativen Parteiensyndikat!
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