20251211: Die Schweiz: Einfach nur Käse oder „Ewig lebe das Heilige Römische Reich!“

Hohe Berge, geputzte Täler, klare Flüsse, blaue Seen,
behütet vor fremdem Elend, selbsternannt zur bessren Schicht.
Dazu ein paar herrschaftliche Burgen, über allen die Habsburg thront.
Angeblich heraushaltend aus allen politischen Fehden,
aber alles vereinnahmend durch fiktives Vermögen
und die Weltordnung schaffend in Davos.
Als der brutalen Franken entscheidendes Reichedreieck,
sichert es mit einer Garde das alle und alles Gefangenhalten im religiösen Glaubensmissbrauch.
Das Durchreisen und Verweilen, das Entfliehen vor Armut und Militär,
wird den so Missbrauchten durch das Bankgeheimnis scheinheilig verwehrt. 

Ohne nennenswerte Rohstoffvorkommen liegt die Schweiz im Ranking der reichsten Länder der Erde beim Bruttoinlandsprodukt je Kopf auf Platz 3, manchmal Platz 4. Beim durchschnittlichen Nettovermögen pro Kopf auf Platz 1. Beim Median-Vermögen aber aufgrund von Ungleichheitsverteilung „nur“ auf Platz 13, da die Hälfte der Erwachsenen weniger als 183.000 Schweizer Franken hat. Alle Angaben auf der Grundlage des UBS Global Wealth Report. Ob die Hälfte der Erwachsenen ohne nennenswertes Vermögen die nicht religiös gebundenen 50% sind?

Die Schweiz muss alles importieren, um was exportieren zu können und liegt dennoch in diesen Rankings auf den vordersten Plätzen. Das lohnt sich nicht zu hinterfragen. Da kann man doch nur auf Verschwörungstheorien kommen. Etwa, dass die Schweiz die Einheit der beiden fränkischen Reiche sowie des ewigen Partners Kirche darstellt, in deren Namen die Kolonialisierung und damit der ewig billige Rohstoffzugriff erfolgte und in der Interessen, Vermögensgegenstände aller Art, wie Gold, Edelsteine, Kronjuwelen etc. des westeuropäischen Adels durch Enthaltsamkeit von EU und Nato vor fremden Zugriffen gesichert sind. Egal, was auf der Welt geschieht, in den Bergen der Schweiz sind die Vermögen alter, brutaler und bildungsbedürftigen Stammbäume gesichert. Durch das Bankgeheimnis und durch ein alpines Bunkersystem, welches im sehr hypothetischen Fall eines Krieges, jedem Schweizer einen Bunkerplatz garantiert. In der Berge Bunker finden Menschen sowie mit Gold und Geld gefüllte Truhen und Kisten aktueller aber auch ehemaliger Kriegstreiber, Fürstentümer, König- und Kaiserreiche einen sicheren Schutz. Ob auch das Bernsteinzimmer unter einem der Berge Herberge und Tagungsort der Bilderbergkonferenz bildet? Vielleicht in der Nähe von Schloss Habsburg im Kanton Aargau, nicht weit weg von Zürich oder von Davos, dem Tagungsort des Weltwirtschaftsforums?  

Mit französisch-, deutsch- und italienischsprachiger Schweiz sicherten und sichern sich ausgerechnet die für Kreuzzüge, Mittelalter und Kolonialisierung hauptsächlich verantwortlichen Teile, west- und ostfränkisches Reich sowie die Kirche, in den Bergen ihre Unantastbarkeit und das Bankgeheimnis aller, nur fiktiv und finanziell, nicht geistig Vermögenden dieser Welt. Und die päpstliche Schweizergarde bewacht den Papst. Warum eigentlich gleich, muss der Papst militärisch bewacht werden, wo doch sein „Oberhaupt“ alles hört, sieht und riecht? Was ging dem 22.01.1506 voraus, dass seitdem der Papst militärisch bewacht werden muss? Angesichts der Ungleichverteilung von Armut auf rohstoffreiche Länder und Reichtum auf rohstoffarme Länder, beschäftige mich im kommenden Jahr, hier auf meiner Homepage und in einem weiteren Buch, etwas intensiver mit der Finanzierung und Organisation der Kolonialisierung. Wenn es im 21. Jahrhundert noch immer zu diesem Ungleichgewicht von Armut und Reichtum in Abhängigkeit von Rohstoffen kommt, ist die Frage zu stellen, ob die düstersten, abscheulichen, grauenvollen und unmenschlichen Vorgänge des Mittelalters, inkl. ihrer Kolonialisierung wirklich 1806 mit der offiziellen Zeichenniederlegung durch die schweizerischen Habsburger zu Ende ging, oder seitdem hinter Spielerein, wie z.B. von Parteienwahlsystemen, fröhlich pfeifend weiterlief. Die willkürlichen Staatengründungen in Südamerika und Afrika, einhergehend mit massenweisem Genozid an Einheimischen, sprechen eher für Letzteres. Guten Rutsch ins neue Jahr, in welchem sich hoffentlich der europäische Veränderungswille zur nachhaltigen und erfolgreichen Entwicklung unserer Art im europäischen Wahlvolk durchsetzt. „Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt. Das Recht wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt.“

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