Den heutigen Jahrestag zum Gedenken an den Aufstand in der DDR im Jahr 1953, der durch Militärs brutal niedergeschlagen wurde, sollten wir in zweierlei Hinsicht als Mahnung verwenden. Einmal als Mahnung gegen jede Form des Einsatzes von Militär und zum anderen an die Verlängerung der deutschen Teilung um weitere 6 Jahre und 10 Tote an er innerdeutschen Mauer durch den Milliardenkredit der CSU an die DDR. 1983 befand sich Bayern mitten im Umbau vom Agrar- in ein Industrieland. Zu diesem Zeitpunkt wäre die deutsche Einheit für Bayern zu früh gekommen. Die Industrie war befand sich noch im Aufbau. Die gut ausgebildeten und hoch qualifizierten Facharbeiter der DDR wären in andere Bundesländer abgewandert. Bayern hätte die teure und aufwendige Ausbildung hochqualifizierter Facharbeiter aus dem Agrararbeitsmarkt selber stemmen müssen. Im Agrarland Bayern fehlten aber entsprechende Ausbilder. Deren „Beschaffung“ am Arbeitsmarkt anderer Bundesländer wäre zu teuer gewesen, was den Umbau zum Industrieland verhindert oder um Jahrzehnte verlangsamt hätte. Also wurde beschlossen, der DDR mit einer Milliarde D-Mark die Existenz so lange zu verlängern, bis Bayern in der Lage war, den gut ausgebildeten Facharbeitern der DDR ein besseres Angebot zu unterbreiten als andere Bundesländer. 6 Jahre und 10 weitere Tote an der innerdeutschen Mauer später war dann der richtige Augenblick gekommen. Die DDR-Bürger müssen es gemerkt haben. Pünktlich zur erfolgreichen bayerischen Transformation vom Agrar- zum Industrieland führten die DDR-Bürger die deutsche Einheit herbei. Ein großes Heer von DDR-Facharbeitern verhalf der bayerischen Industrie zum internationalen Durchbruch und zur heutigen Rolle als Geber im Länderfinanzausgleich. Einer Institution, aus der sie selber von 1950 bis 1986 als Empfänger Gelder für den Umbau vom Agrar- zum Industrieland erhielten.
Nie wieder Teilung und Spaltung der Menschheit, egal, auf welche Art und Weise.
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