• 20240902: Wahlergebnisse Sachsen und Thüringen

    Die Wahlergebnisse in beiden Bundesländern zeigen, dass das Bildungswesen in Europa, insbesondere in Deutschland, keines mehr ist und, dass eine Reform der Wahlprogramme erfolgen muss.
    Die Wähler vergeben ihre Stimme nach medialer Berichterstattung. Nicht selbständig denkend, sondern blind folgend.
    Wahlprogramme müssen bindend sein. Dazu gehört auch, auf max. 10 A4-Seiten begrenzt und in der Struktur gleich, also vergleichbar.
    Kernaussagen zum Liberalismus, zur Demokratie und zu den Naturwissenschaften gehören immer an den Anfang:

    Liberalismus: Freiheit aller bezogen auf Nationalitäten oder der Menschheit.

    Demokratie: Kraft oder Macht des Volkes bezogen auf Nationalität oder Menschheit.

    Naturwissenschaften: Ganzheitlich-Nachhaltig das Überleben der nachfolgenden Generation sichern.

    Danach die Zusammenfassung der Lösungsansätze in gleicher, vergleichbarer Struktur. Bildung, UN-Menschenrechte, Renten- und Sozialversicherung (Wer zahlt prozentual seines Vermögens wie viel ein?),

    Nur in dieser Struktur der Wahlprogramme mit bindendem Charakter sind Wahlen sinnvoll. Alles andere führt zum Suizid unserer Art.

    Im Fall von notwendigen Koalitionen zählen immer alle Programmpunkte der Partei mit den meisten Stimmen als bindend. Ergänzend können Punkte der Koalitionspartner hinzugenommen werden. Aber eben nur, wenn diese nicht den Programmpunkten der Partei mit den meisten Stimmen wiedersprechen.
    Wenn die Wähler zweier Bundesländer, die maßgeblichen Anteil am Hause Sachsen Coburg und Gotha, also Windsor, haben, im Abstand von nur 100 Jahren, nach Weltkriegen und Krieg als Finanzwirtschaftszweig, das gleiche Verhalten an den Tag legen, ist der Beweis erbracht, dass Bildung zu Liberalismus, Demokratie und Naturwissenschaften notwendig sind und in Deutschland nicht stattfinden. Traditionen, vor allem nationale, stehen der erfolgreichen Entwicklung und dem Überleben unserer Art unvereinbar entgegen. Sie gehören nun endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte. Diese Sensibilität, dass alles auf der Welt im Zusammenhang steht, natürlich und unnatürlich, sollte sich nun jeder unserer Art aneignen. Sensibilität hat nichts mit Schwäche zu tun und ist auch nicht das Gegenteil von Kraft. Sensibilität ist eine aus Bildung erwachsende Charakterstärke, die dazu befähigt, die Auswirkungen des eigenen Handelns einigermaßen vorhersehen zu können. Sie befähigt damit zur Nachhaltigkeit und sichert somit das Überleben unserer Art.

  • 20240830: Der für mich wichtigste Ort in San Francisco

    Gestern war ich auf unserem Roadtrip durch Californien, Arizona, Utah und Nevada nun endlich am War Memorial Veterans Building in San Francisco. Hier wurden 1945 die Vereinten Nationen gegründet. Das Ziel der UN war die Vermeidung jeder Art von Kriegen. Mit dem Umzug in das Finanzzentrum New York unterlagen die UN nun wirtschaftlichen Interessen und dienen seit dem zur Regelung und Sicherung der globalen Finanzkreisläufe im Sinne alter europäischer Machtstrukturen. Und mit Frieden lässt sich kein Geld verdienen. Die Rüstung, der Krieg und somit der Tod, wurden zu Spekulationsobjekten. Es wäre wohl besser gewesen, hier in San Francisco zu bleiben. Heute erinnert nichts mehr an und um das Gebäude herum an die UN-Gründung. Statt dessen liegen im Hafen ein Kriegsschiff und ein U-Boot. Nicht zur Mahnung, sondern zur Verehrung. Wenn ich hier was zu sagen hätte, würden sie zusammen mit dem War Memorial Veterans Building zu Sehenswürdigkeiten im Sinne einer Mahnung.

  • 20240813: Das Konservieren alter Verhaltensweisen

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/polizei-soll-kuenftig-bundesweit-die-nationalitaet-von-tatverdaechtigen-nennen-19910327.html

    Nicht ohne Grund verabschiedete 1973 der Deutsche Presserat journalistisch-ethische Grundregeln. Journalistisches und ethisches Fehlverhalten begleiteten uns Menschen schon immer, führten mit den beiden Weltkriegen jedoch zu einer verheerenden Wirkung. Das massenhafte Heer der Mitläufer im Militär, in der Glorifizierung von Nationaldenken und Militär, in der Spaltung, in der Aus- und Abgrenzung sowie im Hass hätte es mit einem Journalismus gemäß dieses Pressekodex weltweit nicht gegeben. Viel Leid wäre der Menschheit erspart geblieben. Die Arbeit der Medien beeinflusst uns Menschen maßgeblich, denn der Mensch entwickelt sich seinem Umfeld entsprechend. Dies gilt für Ideologien und Religionen gleichermaßen. Der Charakter eines Menschen ist das Produkt seiner Umgebung. Nichts anderes. Auch das Begehen von Straftaten ist das Ergebnis der Lebensumstände des die Straftat begehenden Menschen.

    Nationalismus in der Betrachtung von Straftaten schafft Vorurteile gegen Nationen und lässt uns die falschen Fragen stellen. Eher sollten die Ursachen aller Fehlverhalten soweit hinterfragt werden, bis der tatsächliche Aufsatzpunkt gefunden wurde und beseitigt wird. M.M.n ist das immer das Eigentum. Denn nur durch Eigentum entstehen Reichtum und Armut und damit Aus- und Abgrenzung sowie Hass. Das Ergebnis aus diesem explosiven Gemisch ist das Nationaldenken bzw. Nationalismus. Nationen sind nichts weiter als Zusammenrottungen von Menschen, die sich gegenüber anderen Rotten Vorteile verschaffen wollen, ohne die Gefahren für das Überleben unserer Art zu erkennen. Es ist eben keine Floskel, dass wir nur zusammen stark sind. In einer in allen Prozessen im Zusammenhang stehenden Natur sind wir wirklich alle gemeint, nicht irgendwelche Rotten, die unter vererbten Mächten knechten oder im Krieg sterben.

    Bei der Betrachtung des Zusammenwirkens von Rotten bzw. Nationen unter dem Einfluss von Eigentum ist insbesondere die Zusammenarbeit von Monarchie und Monotheismus zu sehen (Mono sagt ja eigentlich schon alles), die in der Kolonialisierung der ganzen Erde gipfelte. Und Kolonialisierung bedeutet immer Eigentum an Menschen und deren Freiheitsentzug sowie der Verlust eigener Lebensweisen und das gewaltsame Überstülpen fremder. Das Ganze dann mit einem globalisierten Finanzsystem in Abhängigkeiten zu bringen, schafft Armut und Reichtum. Woran bzw. an wem liegt es also, dass andere herkommen und nicht in ihrer Heimat weiterleben wollen und/oder können?

    Jeder Mensch ist empfänglich für Fehlverhalten, so er ungerecht behandelt wird, so er einen anderen Wert zugewiesen bekommt, als andere. Kolonialisierung und das Vorenthalten von ausreichend Bildung zu den Naturwissenschaften stellen nicht nur Unrecht dar. Sie sind aufgrund ihrer Auswirkungen Verbrechen. Denn sie lassen uns Menschen selber ausrotten.

    Haben in den vergangenen Jahrtausenden Strafen irgendwas bewirkt? Welche Straftaten finden nicht mehr statt, weil wir sie bestraften und bestrafen? Warum hinterfragen wir statt der Nationalität nicht die Ursachen des Täters Handelns? Wo ist ihm was und wie unter welchen Bedingungen widerfahren, was ihm zu seinem Fehlverhalten veranlasste? Wenn es Zentren von Straftaten gibt, müssen doch die Gründe in der Gesellschaft zu finden sein. Uns was sind Straftaten? Auch Kriege? Rüstungsindustrie? Waffenhandel? Aufgrund deren Eingriffe in die gesamte Natur und somit in die Prozesse im Baum des Lebens, sind diese Fragen mit einem klaren JA zu beantworten. Also, was sind die Ursachen dafür, dass die Handvoll Rotten/Nationen alle anderen Rotten/Nationen dieser Erde mit Waffen überhäufen und gegen diese dann in den Krieg ziehen, wenn sie nicht das damit machen, was sie tun sollen? Ich halte diesen Aufruf, Straftat und Nationalität zu benennen, für vom Hass und Ablehnung geprägten Nationalismus. Ich hinterfrage auch nicht die Nationalitäten der Zeitung und des Autors, sondern die politische Ausrichtung der Zeitung. Die Zeitung ist eine bürgerlich-konservative, marktliberale Zeitung. Konservativ kommt von Konservieren. Also altes für immer am Leben halten. Und das in einer Natur, die sich ständig ändert. Na Hallo Julia! Da kann es doch nur um alte Verhaltensweisen und alte Mächte gehen. Wie weit zurück, auch in der Form der Bestrafung? Also Duckmäuserei und Monarchie? Machen, was einem von Leuten gesagt wird, die die Natur von irgendjemand Hand gemacht sehen? Frauen an den Herd und die Männer fragen, ob sie eine Fahrerlaubnis für das Auto erwerben dürfen? Bestrafung bei natürlicher Krankheitsbekämpfung mit Hilfe von Kräutern? Neu, also selbständig denkend, wäre die Ursachenbeseitigung für alle Straftaten durch immer weiteres Hinterfragen. Aber das soll bei Nationalitäten aufhören, damit die globalen Märkte liberal bleiben. Aber was heißt denn marktliberal? In den globalen Handels- und Finanzmärkten kann jeder machen was er will, ohne Rücksicht auf Verluste. Nachhaltigkeit und nachfolgende Generationen sind einfach Opfer zur Erreichung der eigenen Produktions-, Finanz- und Machtziele. Insofern kann ich den Veröffentlichungsort des Artikels nachvollziehen. Aber nach tausenden von Jahren noch immer an dieser Stelle des Hinterfragens aufzuhören, ist zurückgeblieben. Eben konservativ.

  • 20240813: Zum Jahrestag des Mauerbaus in Deutschland

    Pünktlich zum Jahrestag des Mauerbaus gibt es wieder viele Kommentare um linke Regelungswut.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus252959828/Urbanismus-Planwirtschaft-und-linke-Regelwut-machen-unsere-Staedte-haesslich.html

    Jedes erfolgreiche Unternehmen plant leider nur Gewinne und nicht den globalen, Menschenleben erhaltenen, natürlichen Ressourcenverbrauch. Aber es plant und unterliegt einer strengen Planwirtschaft. Das nennen sogenannte Wirtschaftsexperten Ganzheitlichkeit. Im Interesse finanzieller Gewinne wird sogar der Mensch ge- und verplant. Das stärkt die Wirtschaft und ist dringend notwendig. Auf Unternehmenssicht rechtfertigt die Planwirtschaft damit Gehälter und Boni von Managern, die um das mehr als 1.000- manchmal auch um das 10.000-fache höher liegen, als die Gehälter derer, die mit den Kunden in direktem Kontakt stehen. Obwohl die Unternehmen in ihren Webeslogan alle den Kunden in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Und dann heißt es immer, die Schlüsselpositionen müssen entsprechend vergütet werden. Abgesehen davon, dass unterschiedlich hohe Vergütungen gegen Menschenrecht verstoßen, weil sie die Lebenszeit von Menschen unterschiedlich bewerten, fördern derartige Gehaltsstrukturen nur eins: Die Armut! Denn die Zugangsbarrieren zu den wichtigsten Lebensgrundlagen, wie wohnen und gesund ernähren, werden durch derartige Gehälter immer höher und für immer mehr von uns unüberwindbar. Mit den dann notwendig werdenden, Wohlstand definierenden Krediten werden Kriege finanziert, mit denen die an Rohstoffen armen und dennoch fiktiv vermögenden Nationen dieser Erde unseren Planeten für uns Menschen immer schneller unbewohnbar machen.

    Ja, unsere Städte werden immer hässlicher. Immer mehr Häuser mit „Schießscharten“ oder riesigen Glasfassaden entstehen seit den 1990-iger Jahren. Und egal wo, in Spanien, Russland, Deutschland, Griechenland, Italien, Bulgarien oder Sydney. Sie sehen, dank internationaler Investoren, überall gleich aus. Renditeorientierte Immobilienwirtschaft auf der ganzen Welt. Unsere Gesellschaften werden mit Diskussionen um Nationalitäten und Flüchtlinge gespalten, die Immobilienwirtschaft und ihre nach Dividenden gierenden Investoren verdienen sich eine goldene Nase zu Lasten des Steuerzahlers. Keine Miete ist verlässlicher auf dem Konto als die für Flüchtlinge. Jeden Monat zum gleichen Tag in der gleichen Höhe, finanziert vom Steuerzahler. Damit lässt sich an den internationalen Finanzmärkten verlässlich investieren. Und das kommt von linker Regelungswut? Das wusste ich nicht.

    Und die Mauer? Ein unmenschliches Bauwerk mit Selbstschussanlagen aus nicht nur DDR-Zement, sicherte 1961, nach dem 17.Juni 1953 und der Londoner Schuldenkonferenz, die Spaltung Deutschlands und verhinderte somit die Fälligkeit der Schulden aus dem 2. Weltkrieg. Sie fiel erst, als die finanzwirtschaftlich gleichgestellte DDR-Bevölkerung die bisher einzige friedliche Revolution der Menschheit erfolgreich durchführte. 1989 musste schnell gehandelt werden. Es drohte plötzlich eine liberale Volksrepublik auf deutschem Boden. Genau das sollte doch seit 1919 verhindert werden. Und noch wichtiger war der Name des Vertrages zur Deutschen Einheit. Mit 2+4-Vertrag erhielt dieser einen solchen, nichtssagenden Begriff nur, weil unbedingt das Wort Friedensvertrag verhindert werden musste. Ein Friedensvertrag hätte fatale finanzwirtschaftliche Folgen gehabt. Die Mauer war alles andere als ein antifaschistischer Schutzwall.

  • 20240811: Sport und Politik, Politik und Sport

    Pierre de Coubertin gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee mit dem Ziel, den weltweiten Sport zur Friedenssicherung regelmäßig zusammenzubringen.

    In den 1970er Jahren beschlossen die Regierungen Afghanistans und der damaligen Sowjetunion die Zusammenarbeit und den Aufbau von Bildungs- und Gesundheitswesen sowie anderer gesellschaftlicher, staatlicher Strukturen für alle Bürgerinnen und Bürger in Afghanistan.

    Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2024 übten internationale Regierungen erheblichen Druck auf das IOC aus, Russland von den Spielen auszuschließen.

    Die Breakerin Manizha Talash wird bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris disqualifiziert, nachdem sie ein Zeichen für Frauenrechte in Afghanistan, dem seit den 1970er Jahren international umkämpften Krisengebiet, setzte.

    https://www.fr.de/sport/sport-mix/olympia-athletin-protest-frauenrechte-bestraft-paris-zr-93235720.html

    Ein weiterer Beweis dafür, dass Militär alles an- und vernichtet, aber niemals zu Problemlösungen führt. Und der Beweis, dass der Sport von der Politik benutzt und von seinen olympischen Zielen abgehalten, die Politik aber nicht zum Thema beim Sport gemacht werden darf. Der Sport verkam zum Kommerz, was das Doping förderte, und zum politischen Druckmittel der Regierungen. Aber zur Friedenssicherung darf er nicht verwendet werden. Denn Frieden schafft keinen Reichtum.

  • 20240809: Das Mittelalter der Gegenwart

    Wie die Modellierung der Massen zum finanziellen Wohle der Wenigen erfolgt, erzählte uns Volker Pispers schon vor Jahren.

    Da er dies nicht auf RTL kundtat, verinnerlichen dies viele von uns nicht. Auf RTL, dem Sender aus dem Lande einer der maßgeblichsten Adelsfamilien Europas, werden andere, weniger wissenschaftliche Informationen geteilt.

    Meiner Meinung nach hinterfragen wir nicht weit genug. Meiner Meinung nach lohnt sich das Hinterfragen, wer die „Wenigen“ sind.

    Mit der in Kriegen mit dem Leben zu verteidigenden Freiheit ist doch die finanzielle Maßlosigkeit sehr weniger Familien, die zusammen eine Einheitspartei über Parteigrenzen hinweg bilden, gemeint. Also die europäischen, blaublütigen Stammbäume, ihre Wasser- und Zuträger vor allem in den Medien. Einfacher kannst Du uns Menschen nicht modellieren, als mit einer Medienlandschaft aus Verlagshäusern und Rundfunkanstalten, die alles von zwei maßgeblichen Nachrichtenagenturen in unterschiedlichen Packungen verbreiten. Alles im Interesse der immer Gleichen gleichgeschaltet. Und der Pöbel krepiert für deren Vaterlandsreiche (Nationalitäten) in den Kriegen jämmerlich:

    Und heute wird aus diesem erlauchten Kreis, entgegen der Naturwissenschaften und der Mathematik, in einem dieser Blasrohre mit Modellierungspfeilen, die Berechnung des Earth Overshoot Days als Unsinn bezeichnet.

    Da setzen sich Naturwissenschaftler und Mathematiker aller Kontinente zusammen, tragen Analyseergebnisse zusammen, stellen Zusammenhänge und Auswirkungen dieser dar und werden dann von einspurigen Medienwissenschaftlern eines Landes, in dem es kaum Bodenschätze gibt, aber mit die meisten Ressourcen der ganzen Welt, durch den Wasserhaushalt der Erde vergiftender Logistik herangekarrt, durch Kredite verschwenderisch verbraucht/verarbeitet werden, um daraus entstandene Produkte wieder durch den Wasserhaushalt vergiftende Logistik auf dem ganzen Planeten zu verteilen, als Unsinn stiftende Märchenerzähler herausgearbeitet.
    Ein solches Verhalten entspringt einer modellierten, ab- und ausgrenzenden sowie nicht in naturwissenschaftlichen Zusammenhängen denkenden Sicht- und Verhaltensweise. Wie auch das, was die Neue Zürcher Zeitung nun wieder von sich gab:

    „Wer Antikapitalismus zum Programm der Klimapolitik macht, verliert am Ende beides – Wohlstand und Klimaverträglichkeit“

    Erstens: Kapitalismus ist nur eine Finanzierungsform der alten europäischen Machtstrukturen, auch bekannt als Restauration, Wiener Kongress oder Bilderbergkonferenz.

    Zweitens: Was hat der Earth Overshoot Day, das nachgewiesene Ergebnis des Kapitalismus, mit Wohlstand zu tun, wenn der gesamte Wasserkreislauf der Erde dadurch vergiftet wird und diese Gifte dadurch in allem, was uns umgibt, enthalten sind? Was ist Wohlstand? Mit einem immer intensiveren Gesundheitskapitalismus die selbst verschuldeten Krankheiten bei uns Menschen in ihrer Wirkung vergeblich versuchen einzudämmen, ohne Rücksicht auf Verluste und Geisteskrankheiten, die in allen Bereichen unseres Zusammenlebens massenhaft ausbrechen und wirken?

    Und was haben massenhafte Verarbeitungsprozesse von allen Bestandteilen der Natur, inkl. des Menschen, mit Klimaverträglichkeit zu tun?

    Dem Kapitalismus liegt im Interesse der für Nichtstuer alter Stammbäume existierenden Finanzkreisläufe eine stückkostenorientierte Effizienz zugrunde, die jegliche Fragen nach Effektivität mutwillig und bewusst ausklammert. Wessen Wohlstand und welche Klimaverträglichkeit werden dadurch gewährleistet? Im Zusammenhang mit dem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung, einem selbsternannten Leitmedium im deutschsprachigen Raum, möchte ich mal die Struktur der Schweiz, teils französisch, teils deutsch, teils italienisch, hinterfragen. Kann es sein, dass in der Schweiz noch Strukturen konserviert werden, die im Jahre 843 in Verdun geschaffen und seit jenen Jahren immer schön weitervererbt wurden? Westfränkisches Reich, Ostfränkisches Reich und das in trauter Eintracht mit dem Vatikan? Also das Mittelalter? Laufen deswegen in der Schweiz die europäischen, vielleicht auch die globalen, Finanzkreisläufe zusammen? Bewachen deswegen Schweizer Soldaten den Vatikan?

  • 20240807: Ohne Krieg kein Reichtum

    Der ukrainische Präsident ist öffentlich der Meinung, den einseitigen Angriffskrieg Russlands bis Ende des Jahres beenden zu können. Das freut mich riesig. Denn Frieden ist die einzige Überlebensversicherung der Menschheit, somit auch meiner Kinder. Kaum scheint im aristokratischen Teil der Restauration der Unsinn eines Krieges deutlich zu werden, meldet sich nun der andere Teil dieses Konstruktes und muss im Nahen Osten den nächsten großen Krieg vom Zaun brechen. Als Dauerbrennpunkt 1948 geschickt in die Ölregionen und zwischen heute wichtige Teilnehmer von BRICS und SOZ eingebettet, lassen sich nun wieder die Religionen im Interesse der Rüstungsindustrie und ihrer nach Dividenden lechzenden Investoren vor den Karren spannen. Schade eigentlich. Denn die Religionen könnten im Glauben vereint uns alle zwischen dem möglichst temporären Zustand Ratlosigkeit und Wissen vereinen sowie dauerhaften Frieden schaffen. Frieden aber wollen die Reichen und Mächtigen nicht. Ganz im Gegenteil! Denn im Frieden finden Ausgleich und Balance statt. Im Krieg entstehen finanzieller Reichtum für 10% von gegenwärtig über 8 Milliarden Menschen sowie Leid und Elend für die verbleibenden 90%. Für Leid und Elend lassen die 10% den 90% medial Ruhm und Ehre für Volk und Vaterland eintrichtern. Wider besseres Wissen, dass es aus Sicht der Natur nur eine Mutter Erde gibt, die ausschließlich in einer von Ausgleich und Balance bestimmten Symbiose aller Arten ein Ort des Lebens bleibt. Seit Jahrtausenden bekannt und naturwissenschaftlich nachgewiesen. Aufklärung nennen das die gebildeten Menschen, Anarchie die anderen. Den Schwerpunkt aufklärerischen Denkens bildete viele Jahrhunderte lang Europa, insbesondere das deutschsprachige Gebiet bzw. das Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Naturwissenschaftlich, künstlerisch und musikalisch wurde da in nahezu allen Lebensbereichen aufgeklärt und darüber auf viele Regionen der Erde Einfluss ausgeübt. Bis 1919 wurde da gewaltsam revolutioniert, 1989, aufgrund nahezu gleicher Lebensbedingungen, erst- und einmalig sogar friedlich. Das so vereinte Deutschland wirkte in ganz Europa entmilitarisierend und einigend. Ein Vorbildcharakter für alle Regionen der Erde. Es gab sogar Zeiten, Deutschland als ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat aufzunehmen. In der Zeitschrift der Vereinten Nationen ist zu finden: „Seit der Wiedervereinigung hat Deutschland vier Mal als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrats der Weltgemeinschaft gezeigt, dass es bereit und fähig ist, Mitverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu übernehmen.“

    Nun wird das alles medial als „woke“ negativ abgetan. Gemäß der Friedrich-Ebert-Stiftung handelt es sich bei „woke“ um die Vergangenheitsform des englischen Verbes „to wake up“ und meint ein erwachendes Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus, welches in den 1930-iger Jahren in der afroamerikanischen Bewegung bekannt wurde. Wieder ein Paradebeispiel dafür, wie unsere Medien die Aufklärung ins Lächerliche ziehen (sollen). Ein Wort mit einer solchen Bedeutung zur negativen Kategorisierung von Handlungen zu verwenden, ist in meinen Augen genauso bildungsbedürftig, wie das Militär.

    Die Aufklärung gefährdete und gefährdet den Bestand der Restauration. Ging es der Restauration mit der Aufklärung in den zurückliegenden Jahrhunderten zu weit, wurden Aufklärer zum Widerruf ihrer Werke aufgefordert oder gleich öffentlich ermordet. Heute werden sie als Verschwörungstheoretiker oder Geheimnisverräter diskreditiert und mundtot gemacht. Alle Befreiungsbewegungen unterdrückter Menschen gingen und gehen auf die Arbeit der Aufklärung zurück. Willst Du diese Wirkung der Aufklärung eindämmen, mache sie weltweit durch Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit wirkungslos. Das Rezept dafür: Suche Menschen, die für Geld bereit sind, sich und die Aufklärung, also rein naturwissenschaftliche, sachliche Ganzheitlichkeit, so lächerlich zu machen, dass jeder wieder nach nationalen Traditionen ruft. Politikerinnen und Politiker, Lehrerinnen und Lehrer, Vertreter unterschiedlicher Generationen. Quer durch alle gesellschaftlichen Klassen und Schichten.

    Nehmen wir mal das Beispiel „Klimaaktivisten“. Schon der Begriff ist spaltend. Welches Klima soll denn „geschützt“ werden? Geht es nicht vielmehr um die jedem unserer Art innewohnende intrinsische Motivation, unserer Art das Überleben zu sichern? Das muss doch beim Anblick von Kindern so sein. Zu dieser intrinsischen Motivation findet jeder Mensch einzig durch sein Umfeld, also politisches Umfeld, Bildung, Freundes- und Bekanntenkreis sowie Familie. Das bedeutet, dass jeder von uns an die kommende Generation denken muss, nicht an sich selber. Aber wozu werden wir erzogen? Zum ich, zum Aus- und Abgrenzen, zum Vaterland, zum Krieg. Was würde ein so intrinsisch motivierter „Klimaaktivist“ tun? Zur Spaltung beitragen oder zum Konsens über rein naturwissenschaftliche, sachliche, ganzheitliche Diskussionen? Wer macht sich mehr lächerlich? Streithähne, die bei jeder Meinungsverschiedenheit auf einander eindreschen, oder nach ganzheitlichem Wissen Strebende, die im rein naturwissenschaftlichen, sachlichen Diskurs das Überleben der Menschheit sichern wollen? Also bezahle ich Artgenossen, die rein naturwissenschaftlich, sachliches Miteinander verhindern, stattdessen gewaltsames Differenzieren treiben. Dazu berichte ich darüber in allen Medien den ganzen, lieben, langen Tag. Und fertig ist der Hass. Die Überlebensgarantie der Restauration! Kein einigermaßen Gebildeter Artgenossen greift zu spaltenden Einzelmaßnahmen und klebt sich auf Straßen und/oder Flugzeuglandebahnen. Er sucht die Ursachen unseres Verhaltens und versucht diese im Konsens aller Menschen friedlich durch ganzheitlich und sachlich erdachte Lösungen zu ersetzen. Spaltende Bildung im Sinne von Nationalitäten, Kulturkreisen und Wirtschaftskraft, polarisierende Politik und Medien stellen das Wasser auf die Mühlen der Restauration dar.

    In der Gegenwart fordert ein CDU-Außenpolitiker, stellvertretend für die Führung der Europäischen Union, zum Schutz Israels auf. Natürlich mit Waffengewalt. In einem Konflikt zwischen Kulturkreisen, die sich, an den gleichen Gott glaubend, seit Jahrhunderten bekriegen. Warum nicht zum Schutz aller Menschen durch Abrüstung und Einhaltung der Menschenrechte weltweit in allen Regionen? Ein Großteil der Waffenlieferungen an die gesamte Welt erfolgt doch von hier aus. Die Chance für das einst naturwissenschaftliche Zentrum der Erde, ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates zu werden, und maßgeblich zum Überleben unserer Art beizutragen, wird jämmerlich im Interesse von Investoren, den reichen 10% unserer Art, verspielt. Aber auch diese vehemente Form der Militärideologie macht Deutschland weltweit lächerlich. Als wir Militär weniger und der Einheit der Menschheit mehr Beachtung schenkten, war Europa, insbesondere Deutschland, hoch angesehen in der Welt.

    Ein vom Militär und seinen Investoren sowie korrupter Politiker und ebenso korrupter, sogenannter Aktivisten völlig lächerlich gemachtes Europa hilft nur denen, die die Glaubwürdigkeit Europas, dem aufklärerischen Zentrum der Erde, endgültig beseitigen wollen. Denn die Aufklärung schafft Ausgleich und Balance unter allen Arten. Damit verhindert es Reichtum und Macht. Beides beruht auf Vermögen, Vermögen wiederum auf Krediten. Nehmen wir alle keine Kredite mehr auf, kommt das alles zum Erliegen. Dann schaffen wir Ausgleich und Balance: Die einzige Überlebenschance für unsere Art! Nutzen wir das Parteienwahlsystem doch einfach: Parteien, die Militär präferieren und die Aufklärung verhindern wollen, werden nicht gewählt. Ja, es ist schwer, über 40% Wahlprogramme zu lesen. Aber über die Namen lassen sich erste Einschränkungen vornehmen. Dann verbleiben noch vielleicht 20 Wahlprogramme zum Lesen. Aber dieses Lesen und das selbständige Denken bilden nun mal den Schlüssel und die Grundlage zum Erfolg eines Parteienwahlprogramms. Doch, wir können etwas tun.

  • 20240802: Natur! Das einzige Leben erhaltende Erbe unserer Erde

    Und was machen wir Menschen zum Weltkulturerbe? Ein weiteres Schloss!

    https://www.travelbook.de/attraktionen/neue-unesco-welterbestaetten-schloss-schwerin

    Von Adelsgeschlechtern in ihren Schlössern gingen und gehen Kriege aus. Sie erfanden und genießen die Kolonisierung und Sklaverei. Sie begriffen und begreifen aufgrund selbstverschuldet eingegrenzt biochemischer Entwicklungsmöglichkeiten nicht ihr mörderisches Tun an der gesamten Menschheit. Und deren viel zu große Wohnungen, die auf eben Kriegen und Sklaverei fußen, verklären wir zum UNESCO-Weltkulturerbe. Da muss ich gleich wieder an die Vetomächte im UN-Sicherheitsrat denken. Muss ein Zufall sein.
    Ich gehe ja davon aus, dass es noch auf anderen Weltraumkörpern Leben gibt. Und die haben uns bestimmt schon längst entdeckt. Aber sie machen unseres Bildungsbedarfes wegen seit Jahrtausenden einen Bogen um uns. Mit den Erdmenschen will doch keiner was zu tun haben. Wünschen wir Ihnen, dass wir sie nicht finden.

  • 20240731: Aufklärung verbrennen, Restauration kultivieren

    Bücherverbrennung 1933 Deutschland: Werke der Aufklärung, die in allen kolonialen Strukturen weltweit die Ursache für Versklavung und Kriege erkannten, fielen den Flammen zum Opfer. Dabei bezogen sich einige nicht nur auf die brutale Kolonialisierung der Welt seit 1492, sondern bereits auf Kolonialisierung allgemein.
    Kolonie kommt vom lateinischen Wort „colōnia“ und bedeutet „Siedlung“ oder „Niederlassung“. Dies wiederum ist im Zusammenhang mit „colere“ für „bebauen, pflegen“ zu sehen. Also eigentlich ein normaler Vorgang. Verheerend für das Leben auf diesem Planeten wird es, wenn die Besiedlung, Bebauung und Pflege derart in natürliche Prozesse eingreifen, dass diese Prozesse zum Erliegen kommen. Nehmen wir mal als Beispiel irgendein Gebiet, in dem es derart üppiges Grün gibt, dass es über Millionen von Jahren zum Lebensraum unvorstellbar vieler Arten wird. Die Menschen, die dort leben, entwickelten sich dem Umfeld entsprechend und passten sich in ihren Eigenschaften optimal ihrem Umfeld an. Die Immunsysteme hatten sich über Jahrhunderte und Jahrtausende an die Umgebungen angepasst, Krankheitserreger waren also für die Immunsysteme bekannt. Rohstoffe zum Leben kamen aus dem Umfeld. Nachhaltigkeit war schnell als Notwendigkeit zum Überleben erkannt. Die wichtigsten Dinge des Lebens, wie Wohnen und Nahrung, waren Gemeinschaftseigentum. Aufgrund polytheistischen Glaubens herrschte Machtverteilung und somit zumindest eine Abwägung verschiedener Ansichten und ihrer Wirkung. Glauben war somit temporär und ließ sich durch Aufklärung, also Wissen, anpassen. So war es überall. Aber irgendwo auf der Erde wandelte sich diese Art des Zusammenlebens zum monotheistischen Glauben. Dieser brachte zentralisierte Machtausübung, die sehr bald zu ausufernden Macht- und Reichtumsansprüchen führte und schließlich zum Ewigkeitszustand für Machterhalt Einzelner verkam. Der Beginn des verschwenderischen Raubbaus an der gesamten Natur, inkl. Menschen. Alles musste nun im Privateigentum sein. Andere Meinungen wurden nicht mehr, wie unter polytheistischem Glauben, diskutiert, sondern gewaltsam bekämpft. Der wahrscheinliche Entstehungszeitpunkt der heute noch wirkenden Rüstungs- und Tötungsspirale.
    Die Machtgier trieb die Monotheisten um die Welt. Dank monotheistischen, antiaufklärerischen Druckglaubens mit genügend Soldaten ausgestattet, erfolgte die Eroberung der ganzen Welt. Das monotheistische Glauben wurde als Zivilisation und Fortschritt überall in der Welt militärisch eingeführt. Der Raubbau an der gesamten Natur setzte ein. Alles wurde und wird von überall her nach Europa geschafft. Damit es finanzielle Gewinne abwirft, müssen Rohstoffgewinnung und Logistik billig sein. Der Beginn der bis heute anhaltenden Sklaverei. Diese und die gewinnmaximierende Monokultivierung der Kolonien führte dort zu Verarmung und Hunger. Damit es so bleibt, unterstützt das der monotheistische Glauben und verhindert die Aufklärung.
    Dank des monotheistischen Glaubens sah sich der Mensch als Schöpfungskrone und außerhalb der Natur. Dieser Zustand hält noch heute an. Naturschutz wird nicht als ureigene Angelegenheit betrachtet, sondern als etwas vom und für den Menschen Unabhängiges. Die „Entstehung der Arten“ von Charles Darwin wird noch immer als Theorie bezeichnet. Aber Macht und Monotheismus unnatürlich vererben bzw. infiltrieren und natürliche Anpassung, die einzige Überlebensgarantie unserer Art, als Diktatur ab“kanzeln“. Das ist das Todesurteil unserer Art. Aufklärerisches muss vergessen/vernichtet werden, Restauratives in Form von Denkmälern (obwohl gar nicht gedacht wird) oder durch z.B. Straßennamen verklärt werden.

    Die Kolonialisierung brachte überall die natürliche Anpassung aller Arten zum Erliegen. Die Immunsysteme der Arten konnten das nicht ausgleichen. Krankheiten führten plötzlich zu Massensterben. Artensterben nennen wir das heute. Und der Mensch, Bestandteil dieser Natur, ist dort nicht ausgenommen. Er ist eben keine Schöpfungskrone. Die Kolonialisierung und der Welthandel machen ein ausuferndes Gesundheitswesen notwendig, welches uns ausrottet statt erhält. Wir rotten uns selber aus. Für wenige Mächtige, auf der Grundlage antiaufklärerischen Glaubens.
    Wer über die Ursachen des Beschriebenen aufklären möchte, kommt auf Listen, meist auf schwarze Listen.
    Und hier schließt sich der Kreis zur Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Schwarze Listen wurden mit Autorennamen und Buchtiteln gefüllt, die sich mit eben diesen Ursachen und der Notwendigkeit der Loslösung von Vererbung von Macht und Eigentum beschäftigten. In wessen Interesse erfolgte dies wohl in einer Zeit der zumindest vordergründigen Entmachtung der Monarchien? Und wie wird flächendeckende Aufklärung bis heute verhindert? Würden wir alle in der Aufklärung, also der Bildung, das wichtigste Lebensziel sehen, gäbe es keine Kriege mehr, keine Armut, keinen Earth Overshoot Day.
    Für die Befüllung der schwarzen Listen zur Bücherverbrennung meldeten einst Schulen und Universitäten sowie Zuträger, informelle Mitarbeiter und Buchgeschäfte auffällige „undeutsche“ Autoren und Bücher. Aus allen Kanälen und Kasten wurden diese Listen befüllt. Alleine in Berlin wurden 20.000 Bücher verbrannt. Aber auch in anderen Städten brannten Bücher, insgesamt an 18 deutschen Universitätsstandorten unter Federführung von NSDAP, Hitlerjugend, SA und Deutscher Studentenschaft. Wie bekommt man so viele Menschen dazu, wider den Verstand zu handeln, wider der Meinungsvielfalt und dem zum Überleben unserer Art notwendigen, sachlichen Diskurs? Wir haben es oben erarbeitet. Monotheismus und Monarchie! Diese versorgten uns auch mit Personenkult, der sich heute u.a. noch in Straßennamen findet. Derzeit wird über eine Dekolonisierung durch Umbenennung von Straßennamen diskutiert. Aber durch die Änderung von Straßennamen erfolgt keine Dekolonisierung. Durch das Verbot von Wörtern, wie z.B. Negerkuss, behandeln wir anders aussehende Menschen ja auch nicht fairer. Die deutsche Diskussion um „woke sein“, offenbart das hiesige Wirken von Monotheismus und Monarchie. Was soll immer diese Augenwischerei? „woke“, die Vergangenheit vom englischen „wake up“, bedeutet aufwachen, im Sinne von „erwachendes Bewusstsein“ für soziale Gerechtigkeit und Rassismus. In wessen Interesse wird also dieses Wort nun wieder verunglimpft und negativ belegt? So, wie das betriebswirtschaftlich notwendige Querdenken. Da heißt es nur ganzheitlich.
    Diese Diskussionen und diese kleinkarierte Diskussion um Straßennamen zeigen uns, dass wir uns immer und immer wieder im Kleinen spalten lassen, statt hinterfragend die Zusammenhänge zu erkennen und die Jahrtausende alten Ursachen für Kriege sowie für die nun drohende Unbewohnbarkeit des Planeten Erde für uns Menschen zu beseitigen. Wer diese Frage im Interesse des Überlebens unserer Art beantwortet, braucht auch keine Personenkulte, auch nicht in Form von personalisierten Straßennamen. Alles ist vergänglich. Traditionen und Veteranenkulte um Menschen, die uns diesen ganzen Schlamassel einbrachten, wirken für unsere Art in einer ständig veränderten Natur nur tödlich. Die ganze Erde muss entkolonisiert werden. Aber vor allem in den Köpfen. Da hilft nur Bildung. Aber nicht über im Privatbesitz weniger Artgenossen befindlicher Medien. Nur grenzenloser, konfliktfreier, ehrlicher, fairer und naturwissenschaftlich sachlicher Gedankenaustausch sichert unserer Art das Überleben. Alles andere zerstört es.

  • 20240728: Es regiert der Hass – Wenn Bildung zur Modellierung degradiert wird

    Olympische Spiele: Nach dem Initiator Pierre de Coubertin als Festival des Friedens verstanden.

    Olympiade 2024 in Paris: Religionen hetzen gegen die Eröffnungsveranstaltung, Sportler entsenden Hass gegen Russland, viele regen sich wieder über irgendwas auf, statt einfach dem Frieden Raum zu geben. Warum nur?

    „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen!“ François-Marie Arouet, auch Voltaire genannt.

    Dies erfordert die Eigenschaft, Sachliches von Unsachlichem trennen und Unsachliches ausblenden zu können. Dann entsteht kein Hass. Allerdings erfordert die Fähigkeit, Sachliches aus Gesprächen herausfiltern und verarbeiten zu können, Bildung. Und schon haben wir den Schlüssel für Frieden. Bildung für alle Menschen. Ich behaupte vor allem Bildung zu den Naturwissenschaften, zu Sprachen, Kunst und Musik. Urknall o.ä.: die Physik, die Verdichtung der umherfliegenden Stoffe und deren Reaktionen untereinander: die Chemie, daraus entstehendes Leben: die Biologie. Die Beschreibung des Ganzen durch die Mathematik und der weltweite Wissenstransfer dazu über Sprachen, Kunst und Musik. Wer über eine solche Bildung nicht verfügt, lebt in und mit Hass und akzeptiert Kriege, lässt Kriege führen bzw. lässt darin sein Leben.
    Wie bildungsbedürftig das ist, zeigt der Umgang der Welt mit dem Ukrainekrieg. Wettrüsten der Narren, statt Frieden durch den UN-Sicherheitsrat, sofortige Friedensverhandlungen vor Ort und Waffenstillstand in Herstellung, Handel und Anwendung. Alles frei von Hass, also frei von Bildungsbedarf. Krieg ist das Ergebnis von Wahlen bei denen Wählende und Gewählte bildungsbedürftig sind, und somit nicht in der Lage sind, Sachliches und Unsachliches trennen zu können. Es herrscht Hass! Gebildete hassen nicht! Und schon sind wir wieder beim Thema Schul(un)wesen. Die Heranwachsenden werden auf ein Wirtschaftssystem vorbereitet, welches auf Kolonialisierung beruht und den Earth Overshoot Day im weltweiten Mittel in der Mitte eines Jahres stattfinden lässt. Und nun darf das Militär auch wieder auf Schulen und Wissenschaften einwirken. Ist es wirklich so schwer, den Widerspruch zum (Über)Leben zu erkennen?

    Aber Schlösser, Burgen und Klöster zum Weltkulturerbe verklären.
    Wie bitte können denn derartige Protz- und Machtbauten, die vielen Menschen das Leben kosteten und kosten, Weltkulturerbe sein? Schlösser, die Wohnungen derer, die für die Bau- und Unterhaltskosten nichts bezahlten, die mit der Kolonialisierung und Bewirtschaftung der ganzen Erde für jeden Krieg und für den Earth Overshoot Day verantwortlich sind und darüber hinaus ihre Adelsreiche zu Nationen verklären, in dessen Namen es sich lohnen soll, im Krieg das Leben zu lassen. Wer bezahlt nur die Unesco?