-
20240531- Im Interesse der Sicherheit
Verblöde, verrohe und spalte die Menschen, schon hast Du die Aufklärung im Griff und Deine tausende Jahre alte Religion und/oder Deine hunderte Jahre alte Familienmacht gesichert. Eine gesamtgesellschaftliche humane Bildung führt zu friedlichen Volksrevolutionen wie 1989 in der DDR. Das, was wir derzeit erleben, macht dies unmöglich. Gestütz durch Kreditnehmer aller Art! Denn nur darüber sind die heutigen Finanzströme möglich.
Im Interesse der Sicherheit werden wir heute kontrolliert wie zu besten Stasihochzeiten nicht. Auswanderung wird heute (noch) nicht durch Mauern und Stacheldraht entlang unnatürlicher Staatsgrenzen, sondern durch gegen die Gleichheit des Menschen verstoßende Lohn- und Gehaltsunterschiede finanzwirtschaftlich verhindert. Gestern am Checkpoint Charlie las ich, dass man wüsste vor wem man fliehen müsse, nur nicht wohin. In zweierlei Hinsicht bedenklich. Zum einen, dass man auch heute nach wie vor nicht einfach so hingehen könnte, wo es einen hinzieht. Zum anderen, dass den Fluchtwilligen hier nur dann ein Leben ermöglicht wird, wenn sie sich dem Strom der blinden, tauben und stummen Mitläufer anschließen würden. Die Aufklärung liegt danieder, die Restauration lebt auf. Der Beweis sind all die Kriege weltweit, die mit deutschen, französischen, englischen, russischen, chinesischen und amerikanischen Waffen geführt werden. Finanziert durch die dummen, blinden und tauben, mitlaufenden Kreditnehmer weltweit. Nebenbei erhöhen diese Kredite die Vermögenswerte und somit die Armut. Liebe Kreditnehmer! Ihr könnt alles beenden. Im Handumdrehen!!!
Glauben ist jedermans Angelegenheit. Diesen aber in Religionen zu institutionalisieren und zu instrumentalisieren eben nicht. Denn wie wir es aktuell wieder erleben, sind Religionen Kriegsauslöser. Kriege sind in allen Belangen eine humanistische Katastrophe. Treffen uns die Bomben und Geschosse nicht direkt, treffen uns die klimatischen Auswirkungen des Militärs denn doch – Tod bringend für alle Menschen.
Ich habe gestern am Berliner Potsdamer Platz wieder eine propalästinensische Demo erlebt. Schön, dass sie hier friedlich demonstrieren dürfen. Israel, jüdisch, und Palästinenser, muslimisch, drusisch und christlich, führen seit Jahrzehnten Krieg gegeneinander, weil die Engländer einst meinten, dass es gut wäre, wenn neben den Christen eine weitere Religion ein Staatsgebiet beanspruche. Wieviel lassen wir Sachsen, Coburg und Gotha noch durchgehen? Egal, was sie anstellen, es bringt den Tod. Fest an ihrer Seite: Bourbonen, Savoyen, Hohenzoller und Habsburger sowie der Vatikan.Wenn all die Demonstranten weltweit erstmal aus ihren Religionen austreten würden, statt nur immer und immer wieder zu demonstrieren, wäre unserer Art schon sehr geholfen.
Gestern wurde es mir wieder klar. Der Schlüssel zum Frieden ist die Abschaffung von Vererbung und Krediten. Damit dies nachhaltig verstanden wird, der Austritt aller Menschen aus den Religionen und eine humanistische Menschbildung weltweit zur „Entstehung der Arten“. Politiker haben sich selber auf das Abstellgleis der Geschichte manövriert. Die UN und die Länderregierungen müssen zu Bildungsräten umgebaut werden.
-
20240518: Hände weg von unseren Kindern!
Mein Sohn, 16 Jahre jung, schwärmt von Mathe und Physik im Lehramt, hat nun Angst davor, durch Geschosse zu sterben. Denn er erhielt eine Einladung der Bundeswehr in den Briefkasten. Und das nur, weil die letztens beschriebenen, Vermögen Investierenden, den Hals nicht voll bekommen. Völlig geisteskrank wollen diese besonders bildungsbedürftigen Exemplare unserer Art immer reicher an fiktivem Vermögen werden und gehen dabei über Leichen. Und damit konfrontieren diese Schwachköpfe nun Minderjährige. Gleichzeitig lassen die Bildungsbedürftigen der Bilderbergkonferenz, Adel und Kirche, das Parlament ein Rekrutengesetz verabschieden, was den Kriegsdienst für 25- bis 60-jährige vorsieht. Letztlich der Aufruf zum Morden! Veteranentag und Kriegerdenkmale werden in ihrer Aussage statt zum Mahnen nun zum Ehren missbraucht. Jahrzehnte der Verblödung in der Schule und durch Medien zeigen ihre Wirkung.
In der Schule sagte ein Lehrer zu den Kindern, dass die Beichte in der Kirche das Töten von Männern, Frauen und Kindern entschulde. Die Medien, im Besitz weniger Familien, die die Gründung und den Ausbau einer sogenannten Alternative für Deutschland finanzierten und finanzieren, lassen jeden Tag neue Parolen auf uns niedergehen, dass unser Wohlstand bedroht sei und verteidigt werden müsse. Den Wohlstand, der der Welt den Earth Overshoot Day in der Mitte des Jahres und Kriege bescherte und jedes Jahr Millionen unserer Art das Leben kostet. Um das aufrecht zu erhalten, sollen jetzt Hunderte Millionen den Tod im Krieg finden. Im Interesse der gleichen Vermögenden, die die Massenverblödung durch Schule und Medien ermöglichen. An deren Spitze die Bilderbergkonferenz, Adel und Kirche. Wer es jetzt noch nicht begreift und sich und/oder seine Kinder dieser Menschenverachtendsten Institution übergibt, ist m.M.n. ein ebensolcher Verbrecher wie die o.g Personenkreise. So wie all jene von uns, die in einem von Bildungsbedarf gefluteten Wahlsystem, auf beiden Seiten des Wahlvorgangs, noch immer nicht erkennen, welchen Beitrag sie mit ihrer Wahl zum Erhalt unserer Art leisten. Reichtum und Armut, Militär und Kriege haben nichts mit Freiheit zu tun. In einer sich ständig ändernden Natur gibt es nur eine Freiheit: Die bestmögliche, natürliche Anpassung aller unserer Art. Alles andere tötet uns auf unnatürliche Art und Weise. Artgenossen von uns, die Militär als legitimes Mittel der Entwicklung ansehen, halten sich bitte aus der Fortpflanzung unserer Art heraus. Frauen dieser Erde: Berücksichtigt das bitte bei der Wahl Eurer Partner. Dümmer als das Militär geht nicht! Diese Art der Selektion bringt uns allen den Tod. Auch den Jahrhunderte alten Stammbäumen, die in ihrem aus Inzest entstandenen Bildungsbedarf meinen, die Sieger zu sein und nun Minderjährige psychisch zerstören. Gut vorbereitet in einem von Isolation statt Gemeinschaft geprägten Lockdown. Und alles aus Krediten finanziert. Jeder Kreditnehmer finanziert Kriege! Es ist einfach, alles zu stoppen. Kauft nichts mehr auf Kredit, weder Haus noch Auto! Dann gibt es auch keine Investoren mehr und keine Kriege! „Die Welt nicht den Leyen überlassen!“ -
20240516: Wie die Industrie die Menschen erpresst
So ein Top-Manager eines süddeutschen Autoherstellers tönte dieser Tage, dass die deutsche Industrie erpresst würde. Wir können ja die Industrie mal erpressen: Alles sein lassen, was uns unserer Lebensgrundlage beraubt. Rüstungsindustrie, Autoindustrie, Atomindustrie, Erdölindustrie, Pharmaindustrie und, nicht umsonst zusammen aufgeführt, Chemie- und Landwirtschaftsindustrie. Überall vermehren sogenannte Investoren ihr Vermögen, diese fiktive Größe, ohne was zu tun. Damit dies erfolgen kann, sollen wir fleißig sein. Schön fleißig im Verbrauch aller Rohstoffe unter dem Mantra von ständigem Wachstum und steigender Produktivität, also stückkostenorientierter Effizienz. Effektivität spielt keine Rolle. Sonst würden sich die Vermögen der Investoren ja nicht vermehren können. Vermögen ist eine fiktive Größe, basierend auf Markpsychologie. Und dieses Vermögen bringt alles in Privateigentum und bepreist alles. Dieses Vermögen sorgt für Armut und Kriege und führt somit zum unnatürlichen, menschgemachten Aussterben unserer Art. Denn ein Ausstieg daraus bedeutet den Tod oder zumindest den Ausstieg aus der für unsere Art so wichtigen Kommunikation untereinander. Denn nur darüber können Erfahrungswerte ausgetauscht und unsere Verhaltensweisen auf Wissen aufgebaut werden, nicht auf Religionen oder Ideologien. Wer erpresst also wen?
Aber wir können sie ja mal erpressen. Einfach alle mal nicht arbeiten gehen. Ach das gelingt ja nicht, weil wir nicht alle an einem Strang ziehen. Warum ziehen wir alle nicht an einem Strang? Weil wir wirtschaftlich abhängig gemacht und getrennt wurden. Wie werden wir wirtschaftlich abhängig gemacht? Durch Entzug des freien Zugangs zu Wohnraum und Nahrung (das machen wir als einzige Art auf diesem Planeten). Wie werden wir wirtschaftlich getrennt? Durch unterschiedliche Bewertung von Menschenleben! Aber Arbeitszeit ist doch Lebenszeit. Wir lassen uns in unserer Lebenszeit unterschiedlich bewerten. Für mich ein klarer Verstoß gegen Menschenrechte. Damit dieses perfide System so bleibt, wie es ist, so herrlich spaltend und Uneinigkeit fördernd, gibt es das Management in den Unternehmen der Industrien. Die müssen dafür sorgen, dass über die Spielmasse Mensch weiterhin steigende Dividenden für die Investoren möglich sind. Investoren: Menschen, die nicht arbeiten und ihr durch Bewertung erfundenes Vermögen zu Lasten anderer gewinnbringend in Industrien anlegen. Damit die Industriezweige arbeiten können, benötigen wir immer mehr Rohstoffe, da sonst kein Wachstum möglich ist. Und um diese führen wir Kriege, denn hier gibt es ja keine. In den Kriegen sterben nicht die Vermögenden oder deren Kinder, sondern die Kinder derer, die in den Industrien das fiktive Vermögen der Investoren mehren, um Kredite abzuzahlen, mit denen sie wiederum den Vermögenden das fiktive Vermögen mehren (mit dem diese als Investoren auftreten), nur damit sie das natürlichste Verhalten aller Arten an den Tag legen können: das Leben. Und diese Verbrecher, Investoren und ihre Manager in den Industrien, denen wir unsere Lebenszeit zur Verfügung stellen, damit sie uns immer ärmer und zu Soldaten machen, stellen sich hin und sagen, dass die deutsche Industrie erpresst wird. Das in einer solchen Position von sich zu geben, verdeutlicht wieder den GAB in unserer Menschgemeinschaft: Den Größten Anzunehmenden Bildungsbedarf!
-
20240516: Das Berliner Stadtschloss und der vergebliche Wunsch nach Ruhe
In einem Onlineartikel der „Berliner Morgenpost“ ging es auch mal wieder um etwas Ursächliches: Den Abriss des Palastes der Republik und den Wiederaufbau des Berliner Protzschlosses der Familie der Hohenzollern. Und das im 21. Jahrhundert. Ein Schlossbau. Königinnen und Könige und ihre religiösen Freunde haben uns Menschen ja noch nicht genug Schaden zugefügt. Da bauen wir ihnen doch glatt wieder ein Schloss und restaurieren Kirchen, lassen dem Zerstörungswahn der Baulobby sonst in nahezu allen Bereichen freien Lauf. Überall im Ostfränkischen Reich weisen uns, passender Weise, braune Schilder auf Klöster, Kirchen und Schlösser hin. Und am Ende dieses Artikels fordert jemand, dass nun mal Ruhe um die Diskussionen des Abrisses eines Republikpalastes zugunsten eines restaurativen Schlosses einkehren möge.
Der Artikel:
Folgenden Leserbrief sendete ich an die „Berliner Morgenpost“:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
so lange wir Protzbauten von Religionen und Adelsfamilien, die allesamt für weltweiten Hunger und den Earth Overshoot Day die Verantwortung tragen, renovieren und erhalten, müssen wir daran erinnern.
Das Berliner Stadtschloss sollte offiziell zum Mahnmal gegen die Restauration und ihre Schuld an allen Kriegen, mindestens seit den Kreuzzügen, bis in die Gegenwart erklärt werden. Wenn das passiert, und endlich die Vererbung von Grund und Boden weltweit aufgehoben wird, ist ein friedliches Miteinander aller Menschen möglich. Und dann kann gesagt werden, dass der Abriss eines Palastes der Republik einen Sinn ergab. Anderenfalls wird es niemals Ruhe geben.“Und heute füge ich noch hinzu: „ … wird es auch niemals Frieden geben. Denn die Restauration kennt nur Kriege. Frieden und Einigkeit in der Menschgemeinschaft bedeuten ihr Ende, Krieg und Uneinigkeit unter uns allen sind ihr Überlebensgarant.“
-
20240514: Völkermord durch die EU
Mai 2024: Das EU-Parlament stimmt für Lockerung der Umweltauflagen für die Landwirtschaft. Es müssen jetzt keine Flächen mehr für den Artenschutz unbewirtschaftet bleiben. Das halte ich für Völkermord. Warum?
Jeder von uns könnte sich selber ausgewogen und für die Natur und somit für sich selbst nachhaltig ernähren. Schaffen ja alle anderen Arten auf unserem Planeten auch. Ohne Dünger und ohne Fäkalien, also ohne Vergiftung des gesamten Wasserkreislaufes der Erde. Nur die Krone einer sagenhaften Schöpfung nicht? Hut ab! Wir haben die Landwirtschaft. Was da nicht alles auf Boden und Pflanzen einprasselt: Chemie und Zuchtviehfäkalien, verbunden mit der Zerstörung aller Kern- und Randzonen zur Fortpflanzung aller Arten, auch der des Menschen. Und alles für Kulturpflanzen, von denen wir viele gar nicht essen würden, wenn sie uns nicht vorgesetzt würden. Die natürliche beste Anpassung an die Umgebung erfolgt über die Nahrungsaufnahme von dort natürlich wachsenden Pflanzen und das in Abhängigkeit der Jahreszeiten. Fertig ist der Lack. Aber das dürfen wir nicht. Das Land gehört ja wenigen Bauern, die alles mit Düngern und Fäkalien vergiften, damit sie ihre finanziellen Gewinne steigern können, während dadurch für unser aller Leben, auch das der Bauern, die Grundlage zerstört wird. Denn all das Gift verschwindet nicht im Boden oder in den Pflanzen. Durch Verdunstung gelangt alles in den natürlichen Wasserkreislauf und somit in alles, was uns umgibt. Und dann wundert sich diese Krone des Schöpfungsmärchens über den Anstieg von Krankheiten unter allen Arten, von denen immer mehr auch zum Tod führen. Und aufgrund der weltweit im Zusammenhang stehenden Luft- und Wasserkreisläufe bei allen Arten, auch uns Menschen!!! Daher Völkermord! Wieder Hut ab! Was für eine überlegene Art.
Wer die wissenschaftliche „Entstehung der Arten“ verinnerlicht hat weiß, dass es beim Artenschutz vor allem um unsere eigene Art geht. Wir entstanden aus einer nachhaltigen Natur. Nur in einer solchen können wir überleben. Alle Rohstoffe zur Erzeugung unnatürlicher Medizinprodukte sind in der Verfügbarkeit endlich. Und darum führen wir Kriege. Was ist daran nicht zu verstehen? Sogenannte Marktwirtschaft und Globalisierung bedeuten das Aussterben aller Arten. Davon sind gerade wir Menschen, die über gar keine natürlichen Kräfte mehr verfügen, im besonderen Maße betroffen. Das Zerstören unserer Art hat nichts mit Freiheit zu tun. Es ist einfach ein Verbrechen. Aber das EU-Parlament gibt das Morden frei.Bei der anstehenden Europawahl stehen die Politikerinnen und Politiker zur Wahl, die diesen Völkermord ermöglichen. Die Wahl sollte m.M.n. sorgsam erfolgen. Wissenschaftler sind zumindest Fraktionslos. Also sollten wir wenigstens in diesem Umfeld nach Möglichkeiten suchen. Alle anderen fallen meiner Meinung nach raus.
Keine Wahl ist unwichtig. Für ein Wahlsystem bei uns Menschen ist es wichtig, dass beide Seiten einer Wahl, Gewählte und Wählende, derart gebildet sind, dass nationale oder wirtschaftliche Interessen nicht über unser aller Leben priorisiert werden. Das wiederspricht allen Naturwissenschaften.
Derzeit sind im Europäischen Parlament sieben Fraktionen vertreten. Die national gewählten EU-Parlamentarierinnen/EU-Parlamentarier schließen sich im Europäischen Parlament nicht nach ihren Nationen zusammen, sondern bilden Gruppen mit gleichen parteipolitischen Vorstellungen. Diese entsprechen der Form nach den Klubs im österreichischen Parlament.
Die einzelnen Gruppen sind:
EVP: Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)
S&D: Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament
Renew Europe: Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa + Renaissance + USR PLUS
ID: Fraktion Identität und Demokratie
Grüne/EFA: Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz
EKR: Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer
Die Linke: Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament – GUE/NGLKeine dieser Fraktionen denkt ganzheitlich. Keine dieser Fraktionen stellt das Überleben unserer Art in den Mittelpunkt ihres Handelns. Es werden Politiker:innen zur Wahl „delegiert“, die National verschlissen sind und scheinbar für Geld alles tun. Auch den Verrat an der eigenen Art. Helfen können uns daher nur die Fraktionslosen. Gilt übrigens auch bei nationalen Wahlen.
-
20240507: Parteienwahlsysteme vs. Liberalismus und Demokratie
Liberalismus meint die Liebe zur Weisheit. Also zur Bildung.
Demokratie heißt Kraft oder Macht der Sippe/des Volkes. Kraft kommt aus Gesundheit, Macht über Einfluss. Was davon trifft auf unser aller Wahlsysteme zu, wenn Wählende und Gewählte in ihrer Meinungsäußerung begrenzt werden?
Einem Professor an der Münchner LMU werden die Bezüge um 10% gekürzt, weil er seine Meinung vertritt:
https://taz.de/Muenchner-Querdenker-Professor-Meyen/!6008417
„Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, würde aber mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.“ Zitat von François-Marie Arouet, auch Voltaire genannt. Soll einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der Aufklärung gewesen sein. Lebte von 1694 bis 1778, also im Vorfeld der atlantischen Revolutionen. Warum ist Meinungsfreiheit für die Aufklärung so wichtig? Weil wir nur über sachliche Diskussion aller Standpunkte die ganzheitlich beste Lösung für alle finden und somit das Überleben unserer Art sichern können. Warum gelingt uns das nicht, wo wir doch gerade den SARS-CoV-19-Lockdown hinter uns haben, den Earth Overshoot Day jedes Jahr verschärfen und kreditfinanzierte Kriege um begrenzten Wohlstand immer näher rücken? Weil wir uns, wie in diesem TAZ-Artikel, vom Mainstream abweichende Meinungen unter den Bezeichnungen „Schwurbeln“ und „Querdenken“ ausreden lassen, statt uns rein sachlich damit auseinanderzusetzen. Damit dies in einem Wahlsystem funktioniert, betrifft das jeden unserer Art, weltweit!
Diese sachlichen Diskussionen können durch Parteienpolitiker (Interessengruppenpolitiker) nicht geführt werden. Alleine das widerlegt schon, dass ein Parteienwahlsystem etwas mit der Kraft oder der Macht des Volkes (Demokratie) zu tun hat. Kraft oder Macht des Volkes führt zum Überleben unserer Art durch die natürliche Entwicklung hin zum Besten, nicht zum Nützlichsten.
Da diese Bezüge-Kürzung zunächst temporär erfolgt, halte ich diesen Vorgang für Erpressung. Denn das Ziel ist, ihn von seiner Meinungsäußerung abzubringen. Sollte Erpressung auf diesem Niveau nicht auch zur Bezüge-Kürzung der Erpresser führen?
In einer ganzheitlich zur Entstehung der Arten gebildeten Menschengemeinschaft bedarf es keiner Bestrafungen oder anderer Sanktionen. Ein Bestrafungssystem wird nur dann angewendet, wenn wenige unserer Art gegen Allgemeingültiges „verstoßen“. Und das in einer sich ständig ändernden Natur, in der noch nicht mal das Wissen endgültig ist. Aber 84% der Menschheit lassen sich und ihre Sinne in irgendwelchen Allgemeingültigkeiten, Religionen und Ideologien gefangen halten und lassen von Traditionen Abweichendes nicht zu. Sie verwenden Strafen. Atheisten hingegen sind selbständig Denkende, die sich keiner Obrigkeit unterwerfen. Sie lassen ihren Sinnen freien Lauf, experimentieren, erarbeiten Zusammenhänge und besprechen diese mit anderen, um eine rein sachliche Antwort zu finden. Das ist Wissenschaft. Alles andere ist eine Diktatur und führt zu Kriegen!
Egal, wie jeder von uns zu Herr Meyen, dem bestraften Münchner Professor, steht. Alleine schon dessen Überlegungen mit „Schwurbeln“ und „Querdenkerei“ abwerten zu wollen, greift in die notwendigen, wissenschaftlichen Diskussionen ein und versucht diese in Bahnen zu lenken. Aber eine Bestrafung dafür ist eine Diktatur! An einer gebildeten und atheistischen Gemeinschaft prallen unwissenschaftliche Thesen ab und es können keine Allgemeingültigkeiten, Religionen oder Ideologien entstehen, da sich keiner Obrigkeit untergeordnet wird. Und „Querdenken“ heißt in der BWL „Ganzheitlich“. Das ist keine Beleidigung, sondern ein notwendiger Vorgang. Was passiert, wenn Traditionen und nicht ganzheitliches Denken unser Handeln bestimmen, zeigt der aktuelle Umgang mit der Landwirtschaft.
Wie ist es denn zu bezeichnen, dass die Landwirtschaft weiterhin alle Menschen gesundheitlich schädigen, in letzter Konsequenz auch töten darf? Mangels Bildung zur „Entstehung der Arten“ hört die Schule nach den Bildungsanstalten auf, obwohl sich die Natur ständig ändert. Es gibt nur eine Realität: Die Natur! Alles andere muss ständig überdacht werden. Traditionen bedeuten das vom Menschen selbstverschuldete Ende des Lebens auf diesem Planeten. Bevor wir andere Planeten besiedeln, müssen wir uns alle bilden, sonst müssen wir Planeten“hopping“ betreiben, welches irgendwann auch zum Krieg der Planeten führen wird.
Alles, was wir dem natürlichen Wasserkreislauf hinzufügen, gelangt über Essen, Trinken und Atmen in uns alle hinein. Liegen viele der Krankheiten weltweit nicht in der Landwirtschaft begründet? Sie beraubt uns, und alle anderen Arten, der Freiheit, uns aufhalten und essen zu können, wo und was wir wollen, und vergiftet uns. Wider besseres Wissen! Weil 84% der Menschheit glaubt statt denkt, lieber innerlich einkehrt statt mit anderen rein sachlich zu reden sowie Annahmen dem Wissen zuzuführen.Genauso in der Rüstung und im Militär. In einem der vorangegangenen Beiträge beschrieb ich bereits den alle Arten tötenden Charakter des Militärs. Wer rein sachliche Diskussionen auf der Grundlage einer unbegrenzten Meinungsfreiheit in der Lage zu führen ist, führt keinen Krieg. Wenn es dennoch Mitarbeiter in der Rüstungsindustrie und/oder Militärdienstleistende gibt, denen für sachliche Diskussionen das Know-how fehlt, ist das einzig und alleine auf das Bildungswesen zurückzuführen, auch an Universitäten wie der hier betroffenen LMU in München. Und in wessen Händen befindet sich dieses Bildungswesen? Wieder in denen derer, die wir schon oben des Führens sachlicher Diskussionen für untauglich erklärten.
M.M.n. ist alles andere als Atheismus in Verbindung mit weltweit ganzheitlicher Bildung zur „Entstehung der Arten“ eine Diktatur!
Freiheit ist die Evolution durch natürliche Selektion. Und das meint nicht „survival of the fittest“, denn das ist von Herbert Spencer ins Spiel gebrachtes Rassendenken. Rassen entstehen aber durch Domestikation. In der Natur gibt es keine Domestikation! Die natürliche Selektion meint, die nachfolgende Generation derart mit natürlichen Vorteilen auszustatten, dass sie im immerwährenden Kampf der Arten und unter dem Einfluss sich ständig ändernder Umweltbedingungen überleben kann. Davon entfernen wir uns mit Allgemeingültigkeiten, Religionen, Ideologien und auch der Bestrafung selbständig Denkender immer weiter. Mit dem unnatürlichen, selbstverschuldeten Aussterben unserer Art als Folge. -
20240503: Bildung ist doch nur Bevormundung
Stellen wir uns einen weit weg in der Galaxis befindlichen Planenten vor, auf dem es Milliarden von Arten gibt, die alle einen Ursprung haben. Diese Arten beleben ihren Planeten in grenzenloser Natürlichkeit, dass sie sich über die Evolution durch natürliche Selektion immer zum Besten, nicht zum Nützlichsten einer Art, entwickeln. Alles rein intrinsisch motiviert, die nachfolgende Generation immer mit natürlichen Vorteilen auszustatten, da sie sonst in einer sich ständig ändernden Natur nicht überleben können. Sie entnehmen der Natur Essen und Trinken, wenn sie es gerade brauchen und auch nur in der Menge, wie sie es gerade brauchen. Weil sie es dort tun, wo sie aufwuchsen und leben, funktionieren ihre Immunsysteme. Zeitaufwendiges und die Wasserkreisläufe vergiftendes Hin- und Herfahren von Dingen aller Art entfällt. Aus dieser Symbiose, also aus dem Zusammenhang aller Arten, entsteht plötzlich eine Art, die die Entwicklung zum Nützlichsten umbaut und damit alle anderen Arten, ihre eigene Lebensgrundlage, domestizieren und somit der Entwicklung hin zum Besten entreißen. Sie zerstört das zu Hause aller Arten, um auf den freiwerdenden Flächen unnatürlich entwickelte Pflanzensorten und Tierrassen zu züchten, um sie Gewinnmaximierend gegen eine Schuld (Geld) einzutauschen. Um Berge von diesen Schulden ansammeln zu können, züchten sie die genannten Sorten und Rassen nach stückkostenorientierter Effizienz. Das heißt, dass mit immer weniger Aufwand immer mehr Geld verdient werden muss. Und die anderen Artgenossen können sich auch nur noch über diesen Weg ernähren. Das natürliche Recht aller Arten, Essen und Trinken zu können, wann, wo und was sie gerade wollen, ist nicht mehr möglich. Mit Traktoren wird alles totgefahren, mit Düngern alles vergiftet, was der Prozesskette nicht dient, mit den Fäkalien der Tierrassen alle Arten, auch die eigene, vergiftet. Denn alle Handlungen haben ihre Auswirkungen auf den Wasserhaushalt ihres Planeten. Alle! Aber alle Gifte, alles Übermäßige, wie die Fäkalien der Tierrassen, zirkulieren dank des dort vorherrschenden Wasserkreislaufes auf dem ganzen Planeten und landen beim Stoffwechsel jeder Art, beim Atmen sowie beim Trinken und Essen, in allen Arten, Pflanzen und Lebewesen. Alles wird vergiftet. Gleichzeitig verschwinden für und durch diese Form der Bewirtschaftung immer mehr Moore und Wälder. Die alles Leben erhaltenden Prozesse der Bindung von Kohlenstoff in Mooren, damit es nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt und Kohlenstoffdioxid bilden kann, sowie die Photosynthese zur Umwandlung von Kohlenstoffdioxid zu Sauerstoff, kommen so zum Erliegen. Das Todesurteil für alle Arten. Das wäre ja Mord an allen Arten, wenn das wider besseres Wissen durchgeführt würde. Wenn sogenannte gewählte Parlamente auch noch derart wirkende Machenschaften subventionieren würden. Auf der Erde undenkbar. Dank demokratisch gewählter Institutionen und bzgl. der Evolution durch natürliche Selektion gebildeter Wähler herrscht hier auf der Grundlage vererbten Eigentums Nachhaltigkeit. Denn Eigentum verpflichtet ja zum Lebenserhalt. Die Vergiftung der Natur und Kriege sind nur kleine Bagatellnebenerscheinungen, die auch in Schriften zu Religionen als Gesetzmäßigkeiten verankert sind. Und die EU wacht auch darüber, dass immer mehr privatisiert wird, damit es nachhaltig bewirtschaftet wird. Nicht einfach stückkostenorientierte Effizienz wie auf dem oben beschriebenen fiktiven Planeten, sondern immer mit der Frage nach der Effektivität. Die EU, und auch die UN, verstehen die Zusammenhänge aller Prozesse auf der Erde und fördern die natürliche Selektion. Dafür erhalten sie die dringend notwendige Vererbung unnatürlicher Vermögenswerte, fördern und forcieren mit Krediten die Zerstörung aller natürlichen Reproduktionsprozesse und bewahren mit einem ausgeklügelten Gesundheitsmanagement, weil ja dafür alle Rohstoffe grenzenlos im Zugriff sind, alle Arten, und somit vor allem die eigene, vor dem Aussterben. Ganz, ganz toll! Dieses Wahlsystem ist wirklich so richtig demokratisch. Wer braucht da noch Bildung? Bildung ist doch nur Bevormundung. Freiheit ist, Eigentum zu vererben, auf Kosten anderer zu leben und dies als Dienst an der Menschheit zu verkaufen.
-
20240426: Klondenker
Stell Dir vor, es gäbe nur wenige Nachrichtenagenturen, die alle im Besitz weniger Familien befindlichen Medienverlage sowie Rundfunk- und Fernsehanstalten, privat und Politikerkontrolliert, mit den gleichen Informationen und deren Interpretationen beliefern würden. Stell Dir vor, diese Informationen würden digital im Sekundentakt unsere klugen Telefone (Smartphones) und unsere Sinne fluten, angepasst an den jeweiligen Kulturkreis, damit die Kulturkreise, die uns so schön trennen, auch ja bestehen bleiben. Denn nur dann funktioniert die globalisierte Wirtschaft zum Nutzen weniger. Und alles verbunden mit Werbung zu Produkten, die man nicht braucht, die man mit Geld kauft, welches man nicht hat, mit denen man Menschen imponieren möchte, die man nicht mag (Zitat von Volker Pispers).
Und nun stell Dir vor, es gäbe digitale Lösungen, die Dir durch irgendeine Form der Eingabe von Schlagwörtern ein daraus generiertes Ergebnis liefern. Dann würden aus „Die Gedanken sind frei“ uniforme Gedanken werden. Dann ist das Ziel erreicht: Klondenker und Klonkrieger!
Beispiele:
Ein Religionsvertreter labert da durch die Welt, dass Krieg und Frieden schon in der Bibel als normaler Wechsel im menschlichen Leben festgeschrieben sind. Es landeten schon andere Bücher, für weniger, auf dem Index. Wieviele Wissenschaftler mussten im Namen dieses Buches schon ihre Wissenschaftsergebnisse widerrufen oder gar ihr Leben lassen?
Vertreter der UN-Sicherheitsratsmitglieder mit Vetorecht (Russland, England, Frankreich, China und die USA) posaunen rum, dass die Zeit des Friedens vorbei wäre und rüsten zum Krieg, obwohl der Erhalt des Friedens und die Vermeidung von Kriegen die Hauptaufgabe des UN-Sicherheitsrates ist, und gestehen damit nur ihren Bildungsbedarf ein, Diskussionen eben nicht sachlich, sondern nur emotional religiös führen zu können. Und wir, die sie wählten, schieben ihnen die Schuld in die Füße und wählen nun andere, emotional-religiös und mittelalterlich-national Handelnde an die Schalthebel.
84% der Menschheit bezeichnen noch heute, die zwischenzeitlich wissenschaftlich bewiesene „Entstehung der Arten“ als Evolutionstheorie und lassen sich religiös einfangen. Sie schreiben die Aussage „survival of the fittest“ Charles Darwin zu und nicht Herbert Spencer. Und was bitte ist Sozialdarwinistmus, wenn es um das Verständnis natürlicher Zusammenhänge geht und damit um das Überleben der Menschheit? Wenn 84% der Menschen ignorieren, dass nahezu alle menschlichen Verhaltensweisen Einfluss auf den natürlichen Wasserkreislauf haben und somit niemals einem Mantra aus ständigem Wachstum und steigender Produktivität im Verbrauch von Ressourcen unterliegen dürfen? Wenn alles im Wasserkreislauf Befindliche über Atmung und Ernährung direkten Einfluss auf die Gesundheit und die Entwicklung aller Arten hat, insbesondere auf unsere, durch unnatürliche Einflüsse völlig geschwächte, menschliche Art?
Vorsicht im Umgang mit ChatGPT!
Wissen und Bildung entstehen aus dem Lesen der Originalschriften, verbunden mit weltweitem sachlichem Meinungsaustausch dazu, und nicht aus kruden Interpretationen in medialen Zusammenfassungen der Ideologien und Religionen. Jeder von uns muss der Nachwelt seine Gedanken hinterlassen und dazu beitragen, dass ein weltweit grenzenloser Austausch dazu, ohne instrumentalisierende Ideologien und Religionen, stattfindet.Uniforme Gedanken: Nur zufällig dem Namen, dem Handeln und der Wirkung nach wie eine Armee, wie Krieg? Kriege entstehen aus Uniformität der Gedanken.
Manipulierbar sind die Bildungsbedürftigen!
-
20240423: Atheismus schützt nicht vor Kritik
Die Atheisten sollten sich nicht vor jeder Form von Kritik hinter dem „Antiatheismus“ verstecken. Ja gut, die Anhänger des Atheismus wurden über Jahrtausende, bis in die Gegenwart, zum Widerrufen ihrer Meinung gezwungen. Viele von ihnen wurden und werden als Verschwörungstheoretiker abge“kanzelt“ oder landeten auf Opfertischen, Scheiterhaufen, an Kreuzen oder fielen Steinigungen zum Opfer. Da hat auch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation erheblichen Anteil, jedoch nicht alleine. Jede Form von Übernatürlichkeit, jede Organisation, die unser menschliches Handeln anderen Übernatürlichkeiten in die Schuhe schieben möchte, verurteilte und verurteilt Atheisten. Aber gerade weil sich in der Natur alles sekündlich ändert und alles im Zusammenhang steht, kann Wissen nicht endgültig sein, kann es keine Tradition sein. Jede Tradition lässt uns in alten, längst durch die Natur überholten, Verhaltensweisen verharren, die uns Kriege führen lassen und den Suizid unserer Art herbeiführen. Aus diesem Grund müssen auch Atheisten, genauso wie Nichtatheisten, empfänglich für Kritik sein, sollten nicht auf ihrer Meinung beharren und dürfen sich nicht ständig hinter diesem Schlagwort „Antiatheismus“ verstecken und sich somit jeglicher Kritik versuchen zu entziehen. Sonst machen sie sich lächerlich und werden nicht ernst genommen.
-
20240423: Bildung durch hinterfragendes Reisen
Dank der beiden Herren Alexander von Humboldt und Charles Darwin verweilten wir Menschen nicht länger in dem Irrglauben, dass es irgendeine Schöpfungskrone gibt und, dass ausgerechnet wir das sein sollen. Heute wissen wir, dass wir mit unserem Verweilen auf der Brücke des Glaubens, zwischen den Bergen der Ratlosigkeit und des Wissens, genau das Gegenteil sind. Wir domestizieren alle Arten der Erde. Wie konnten uns die beiden diese Erkenntnisse zur Verfügung stellen? Durch bewusstes Reisen. Alexander bereiste Europa, Amerika und Asien, Charles segelte einmal herum. Die Ergebnisse sind faszinierend: Alexander hinterließ und eine physische Beschreibung unserer aller Heimat, der Erde, und Charles konnte wissenschaftlich nachweisen, dass alle Arten den gleichen Ursprung haben und sich daraus über Milliarden Jahre eine unvorstellbare Artenvielfalt ergab, denen wir Menschen nun seit ca. 100 Jahren die erfolgreiche Weiterentwicklung verweigern, und uns damit unserer eigene Lebensgrundlage berauben. Warum, wissen wir ja. Warum wir daran gläubig festhalten, wissen wir auch. Kurz zusammengefasst:
Wir verehren, in Traditionen physisch und geistig gefangen gehalten, Religionen, Adelige, Kulturkreise und Nationalitäten. Das Hinterfragen wird in Schulen nicht gelehrt, dafür umso intensiver das Glauben. Da haben sich Heranwachsende zu bekennen.
Und weil das Hinterfragen nicht mehr gelehrt wird, und die minütliche, digitale und traditionelle Datenflut gar keinen Raum mehr dazu lässt, verharren wir auf der Brücke des Glaubens und erreichen den Berg des Wissens nicht. Die von uns, die uns darauf aufmerksam machen und uns aus der gläubigen Bequemlichkeit herausholen wollen, sind die Verschwörungstheoretiker, die seit Jahrhunderten in regelmäßigen Abständen ihre Erkenntnisse und Gedanken widerrufen müssen. Aber von Meinungsfreiheit in der Demokratie der freien, westlichen Welt schwadronieren. Hallo Julia!
Hinterfragendes Reisen hätte uns schon vor Jahrzehnten die Augen geöffnet, beispielsweise niemals Moore trocken zu legen, aus ihnen Brennmaterial zu gewinnen und letztlich der Immobilien- und Finanzwirtschaft zuzuführen. Moore speichern die meisten Kohlenstoffmengen und sichern uns damit unser Überleben. Voraussetzung dafür ist eine feuchte, stark verdichtete Lagerung von Kohlenstoffträgern, wie z.B. Pflanzenresten, die durch die Photosynthese sehr viel Kohlenstoff gebunden haben. Die Moore. Legen wir diese trocken und versiegeln diese mit Immobilien und legen im schlimmsten Fall noch Gärten an, entweicht der gespeicherte Kohlenstoff, verbindet sich mit Sauerstoff und lässt Unmengen von Kohlendioxid entstehen. Die Wirkung auf die Atmosphäre ist bekannt. Sie wird zerstört. Unser aller Todesurteil. Wieviel Kohlenstoff entweicht, kann sich ein jeder herleiten, wenn er sich den Entstehungszeitraum der heutigen Moore anschaut: Nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren!
Heute knattern beim ersten Sonnenstrahl des Frühjahrs in den Gärten die Rasenmäher und surren die Mähroboter. Wider besseres Wissen, dass die sprießenden Grünflächen die Grundlage unseres Überlebens sind. Da werden Pflanzen wie Löwenzahn und Gänseblümchen als Unkraut bezeichnet und aus der schönen einheitlich grünen Rasenfläche samt Wurzel herausgerissen. Da werden Pflanzen in Gärten kultiviert, die mit der natürlichen angepassten Natur nichts gemein haben und somit nichts zu den natürlichen Reproduktionsprozessen beitragen können. Wenn wir überleben wollen, müssen alle Moore dieser Erde wieder der Natur überlassen und befeuchtet werden. Schnellstmöglich! Wenn wir überleben wollen, müssen wir die Natur als unsere Gärten sehen.
Jedes kulturelle Aufräumen bedeutet Vernichtung aller Arten, auch unserer eigenen Art.
Wer es erlebte, kann Goethes Aussage bestätigen: „Der Wissende bedarf keiner Beruhigung.“ Seit ich mich mit der Entstehung der Arten beschäftige, kann ich auch wieder Nachrichten hören und dabei ruhig bleiben. Ich kann Diskussionen führen und Emotionales von Sachlichem trennen. Seitdem kann mich niemand mehr beleidigen. Ich erkenne alle Worte des Gesprächspartners als seine Meinung an und filtere für mich Wissenswertes heraus. Und weil auf der Welt alles im Zusammenhang steht, sollten wir reisen und uns vor Ort mit dort Einheimischen austauschen, statt in Hotelanlagen Dividenden erwirtschaftender und von Steuergeldern subventionierten Reisekonzernen und/oder ausländischer Investoren gehörenden Ferienwohnungen/-häusern zu trinken, zu essen und zu schlafen. Dieses Verhalten beruhigt nicht nachhaltig. Derartiges Reisen wirft nach der Rückkehr die gleichen Fragen auf, wie zuvor und macht mich gleich wieder unruhig. Daran erkennen wir, die Notwendigkeit des hinterfragenden Reisens.
Hinterfragendes Reisen in Deutschland etwa mit dem Auto:
Warum gibt es so viele Staus auf den Autobahnen? Alleine in Deutschland gibt es 49 Millionen PKW. Über 50% davon sind nicht bezahlt, sondern finanziert. Die Auswirkungen jeder Finanzierung auf Militär, Kriege und weltweiter Armut hatten wir schon in einem vorangegangenen Beitrag. Warum brauchen wir Autos? Um von zu Hause zur Arbeit zu gelangen, weil wir unbedingt ein Haus finanzieren mussten, weil der Wohnraum in der Nähe des ÖPNV zu teuer ist, weil Investoren und Immobilienmakler die Preise dafür immer höher treiben, damit diese immer deutlich über dem Kontostand der Wohnungssuchenden liegen, damit immer wieder Kredite aufgenommen werden müssen, damit alles so strukturiert bleibt wie es ist, damit immer wieder Vermögenswerte zur Anschaffung von Kriegsmaterial und der Kriegsführung zur Verfügung stehen.Auf welche Sehenswürdigkeiten werden wir an deutschen Autobahnen und Straßen am meisten aufmerksam gemacht? Kirchen, Schlösser und Burgen. Und wir besuchen Mittelalterfeste so gerne. Weil es im Mittelalter so liberal zuging? Oder hinterfragen wir die 50.000 verbrannten Hexen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation? Hinterfragen wir die Unterdrückung der Frauen in Familie, Kirche und Reich? Hinterfragen wir die Gründe aller Kriege, vor allem der Kreuzzüge, bis zu dem Punkt, an dem wir feststellen können, wie sie hätten verhindert werden können? Es gibt keine andere Art, die sich mit unnatürlichen Kräften massenhaft abschlachtet und sich somit die bestmögliche Entwicklung selber vorenthält. Vielleicht wären wir Menschen ohne Waffen heute schon drei Meter hoch und könnten Wolf und Bär am ausgetreckten Arm von uns fernhalten, statt über deren Ausrottung nachzudenken, um die Bewirtschaftung unserer Umwelt abzusichern.
Hinterfragendes Reisen mit der Bahn durch Europa:
Ortschaften haben sich hinter Mauern verbarrikadiert. Wir nennen diese Mauern Schallschutzwände. Damit die Immobilienwerte steigen, egal, was zuerst da war, die Bahn oder das Haus. Aufgrund steigender Immobilienwerte müssen immer mehr, gerade noch günstigere, Flächen versiegelt werden. Und überall Felder. Überall Landwirtschaft, die den Boden und damit über die Verdunstung den gesamten Wasserkreislauf der Erde mit Dünger und Fäkalien vergiftet. Warum pflanzen wir hier keine Bäume, dafür aber in Brasilien, obwohl hierzulande mit 31% gegenüber 59% in Brasilien der Baumbestand deutlich geringer ist?Hinterfragendes Reisen mit dem Flugzeug in alle Welt:
Warum gibt es Armut und seit wann? Konnten die sich noch nie selber ernähren und menschenwürdig leben und wohnen? Hat das was mit der Kolonialisierung, egal von wem begangen, zu tun? Führt nicht jede Form eines Krieges zur Kolonialisierung des „befreiten“ Gebietes und somit zum Eigentumsrecht des Eroberers? Konnten sich bis zur Kolonialisierung nicht alle Menschen weltweit selber ernähren? Wurde dies nicht erst durch Einführung von Eigentum und Zahlungsmitteln abgeschafft? Ist das Eigentum allen Unrechts Ursache? Warum erhalten Menschen für den gleichen Anteil an ihrer Lebenszeit weniger Lohn und Gehalt? Warum sind sie also weniger Wert als andere, die nachweislich auf Kosten der Geringverdiener leben? Seit wann gibt es Staatsgrenzen und Nationalitäten in Afrika, Asien und Amerika? Was ging der Entstehung von Nationen immer voraus? Was sind daran Fortschritt und Demokratie? Was verstehen wir unter einer Demokratie, also der Kraft des Volkes, wenn auf der Welt alles, wirklich alles im Zusammenhang steht? Welche Nation kann ich da wissenschaftlich als gesondert betrachten? Keine! Welche Kräfte halten uns aber in Nationalem Denken gefangen und lassen damit zu, dass wir uns alle selber ausrotten? Wer lässt keine Kritik an sich zu? Wer hält an Traditionen fest und lässt uns somit nie zum Berg des Wissens vordringen, um Grenzen, Nationalismen und Eigentum, die Gründe unseres unnatürlichen Aussterbens, abzuschaffen?Nehmen wir das Beispiel Kuba: Eine einst kolonialisierte Hotelinsel befreit sich aus der Versklavung und kann sich aufgrund der kolonialistisch eingeführten Monokultur und der Wirtschaftssanktionen nicht entsprechend frei entwickeln. Dies und die Vermeidung erneuter Versklavung lasen die Funktionäre eine rigide Gesellschaftsform betrieben, die in ihren Auswirkungen, für die Rückeroberung der Hotelanlagen durch die Exilkubaner blind macht. Wir erkennen in der Rück-Umgestaltung zur Hotelinsel die Befreiung der Kubaner.
Das hinterfragende, weltweite Reisen ist überlebensnotwendig für uns. Reise ich beispielsweise in die USA und besuche das „Veterans‘ War Memorial Building“ in San Francisco, wo am 26. Juni 1945 die Vereinten Nationen mit dem Hauptziel der Friedenssicherung gegründet wurden, hinterfrage ich, warum es heute doch Kriege gibt? Dann hinterfrage ich die Strukturen der UN und stoße auf die Vetomächte des UN-Sicherheitsrates: Russland, England, Frankreich, USA und China. Und wundere mich über gar nichts mehr. Es kehrt Ruhe ein, da ich die Lösung der Probleme erkenne. Nimmt keiner von uns Kredite auf, fällt das alles in sich zusammen.
Würden wir hinterfragend Reisen, wüssten wir um die Art und Weise der Kolonialisierung aller Länder und der damit einhergehenden Monokultivierung und das Vermeiden der bis dahin für alle Menschen frei zugänglichen Wohnraums und Essen. Und würden heute erkennen, warum wir die Statthalter dort bezahlen, damit es so bleibt wie es ist. Denn dort gibt es die Bodenschätze, Rohstoffe und billigen Arbeitskräfte. Würden alle Menschen weltweit gemäß der UN-Menschenrechte den gleichen Stundenlohn erhalten, gäbe es keine Globalisierung, keine Kriege und der Earth Overshoot Day würde irgendwann im Oktober/November, vielleicht sogar im Dezember liegen. Aber nicht im Juli. Der Deutsche Earth Overshoot Day liegt im Mai. Würden wir hinterfragend Reisen, würden wir auch nicht Parteien wählen, die diese Aufteilung der Welt, in der Regel militärisch, restaurieren, oder, wie vor hundert Jahren, versuchen, der Monarchie entrissene Oligarchien wieder zurück zu erobern und jeder Wissenschaft wiedersprechend kruden Rassentheorien folgen. Das hinterfragende, wissensdurstige Reisen bildet und erfüllt somit die kulturelle Evolution durch natürliche Selektion. Es lässt uns Nationen, Grenzen und Eigentum als Ursache für Kriege erkennen sowie die Antworten auf die Fragen nach dem warum für Armut, Kriege und Earth Overshoot Day beantworten. Darüber erkennen wir in der auf Vermögen basierenden Kreditwirtschaft den Treiber für unser aller Aussterben. Wir können also ganz einfach alle Kriege, das Artensterben und unser selbstverschuldetes Aussterben verhindern, in dem wir keine Kredite mehr aufnehmen. Damit fördert hinterfragendes Reisen die sexuelle Evolution durch natürliche Selektion aller Arten und somit der eigenen. Nein, Erholung ist nicht das Bedienen lassen, Essen, Trinken, Baden und Shoppen. Erholung bietet einzig die Bildung, auch, und vielleicht gerade, beim Reisen. Denn beim Reisen können wir alle die Auswirkungen unseres Handelns erkennen. Das hinterfragende Reisen passt in das Evolutions-H.